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Der BVB-Geschäftsführer hat seinem Trainer das totale Vertrauen ausgesprochen. In der laufenden Saison sieht Watzke die Borussia trotz des makellosen Starts in der Verfolgerrolle.

Dortmund. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat ein bedingungsloses Bekenntnis zu Jürgen Klopp abgegeben. Der 54-Jährige hofft, den Erfolgstrainer noch über das Vertragsende im Jahr 2016 hinaus halten zu können. In der laufenden Saison sieht Watzke die Borussia aufgrund der finanziellen Voraussetzungen in der Verfolgerrolle.

"Jürgen weiß, was er hier hat. Jürgen weiß, was er vor allem auch an der Zusammenarbeit, an der Freundschaft, die wir hier pflegen, hat. Jürgen ist viel zu intelligent, um das nicht hoch bewerten zu können", sagte Watzke im Interview mit dem kicker über den Meistertrainer der Jahre 2011 und 2012.

Obwohl Klopp bei vielen europäischen Top-Klubs zuletzt ebenso als Trainer gehandelt wurde wie als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw, vertraut Watzke auf mindestens drei weitere Jahre der Zusammenarbeit: "Jürgen schließt keine Verträge, um sie zu brechen, das hat er noch nie gemacht. Er hat einen Vertrag bis 2016, daran hält er sich auch. Genauso ist es umgekehrt: Ich würde niemals Jürgen Klopp entlassen. Niemals. Nie."

Selbst einer frühzeitigen Verlängerung des Vertragsverhältnisses mit dem 46-Jährigen ist Watzke nicht abgeneigt: "Jürgen wäre 2016 acht Jahre bei uns, das ist sehr lang. Aber er hat sich kein bisschen verschlissen. Von daher ist ganz klar, dass wir immer daran interessiert sind, mit Jürgen weiterzumachen."

"Bayern München in der Pole Position"

Für die Zielsetzung in der laufenden Bundesliga-Saison stapelte Watzke trotz des makellosen Starts mit vier Siegen aus den ersten vier Partien und dem Sieg im Supercup eher tief: "Ich sehe nach wie vor Bayern München in der Pole Position. München ist aktuell der Nabel der Fußballwelt, ob einem das gefällt oder nicht."

Das Saisonziel der Borussia für die Bundesliga bestehe darin, sich "wieder für die Champions League zu qualifizieren, weil das die größte Sicherheit ist, den Klub weiterentwickeln zu können". Sollte allerdings der Eindruck entstehen, "dass keiner den Titel will, dann würden wir ihn sicher nicht ablehnen", erklärte Watzke.

Bundesliga-Trio finanziell vor dem BVB

Die Zielsetzung, einen Platz unter den ersten vier zu belegen, begründete der Geschäftsführer mit dem Gehaltsranking in der Liga, in dem er seinen Verein "nach wie vor nicht auf dem Treppchen" wähnt.

Im internationalen Vergleich sortierte der 54-Jährige die Borussia "knapp unter den ersten 25" ein. Deswegen sei ein erneuter Einzug ins Finale der Champions League weder zu erwarten noch eine Pflicht, so Watzke, der angesichts der Auslosung mit den FC Arsenal, Olympique Marseille und dem SSC Neapel von einer "schwierigen Gruppe" sprach.

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