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Hamburger SV: Rafael van der Vaart glaubt an die Europa-League-Qualifikation

In der jungen Saison war beim HSV schon wieder eine Menge los. Kapitän Van der Vaart scheut trotz der turbulenten letzten Zeit nicht die Verantwortung und will weiter nach Europa.

Hamburg. Aktuell laboriert Rafael van der Vaart an einer schweren Zerrung. Sein Einsatz am kommenden Wochenende gegen Borussia Dortmund ist fraglich. In der Länderspielpause stellt der Kapitän des Hamburger SV klar, dass er trotz aller Ungereimtheiten der letzten Wochen sein Amt gern ausfüllt und die Rückkehr in die Hansestadt nicht bereut.

"Niemals. Ich bin sehr gern Kapitän des HSV. Ich werde niemals vor Problemen weglaufen", bezieht der Niederländer in der Bild am Sonntag klar Stellung, als er auf einen möglichen Rücktritt vom Kapitänsamt angesprochen wird. Trotz aller Turbulenzen in den vergangenen Monaten habe er seinen abermaligen Wechsel in die Bundesliga im Sommer letzten Jahres nicht bereut. "Der HSV ist ein Teil von mir, ich trage den Verein in meinem Herzen. Ich will mit dem HSV nach oben und dafür werde ich alles geben."

Europa bleibt das Ziel

Trotz des mäßigen Saisonstarts vom HSV, der in vier Ligaspielen bislang erst einen Sieg einfahren konnte, hält van der Vaart das vor der Saison ausgerufene Ziel Europa weiter für realistisch. "Mein Glaube daran ist ungebrochen“, so der Vizeweltmeister von 2010. Durch das 4:0 am vergangenen Wochenende gegen die Eintracht aus Braunschweig konnte die Truppe von Torsten Fink zumindest einen gänzlichen Fehlstart erstmal abwenden.

Bei der Verwirklichung der gesteckten Ziele soll Neuzugang Hakan Calhanoglu helfen. Dem 19-jährigen Mittelfeldspieler trauen viele Experten zu, auf lange Sicht in die Fußstapfen von van der Vaart beim Bundesliga-Dino zu treten. "Die Qualität besitzt er", ist sich der 30-Jährige sicher. Zugleich warnt er aber auch vor überhöhten Erwartungen: "Aber man sollte ihm nicht zu viel Druck machen. Er steht ja noch am Anfang seiner Karriere."

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