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Michael Ballack sieht sein Problem mit Jogi Löw nicht aus der Welt geschafft, respektiert den Bundestrainer aber. Gegen Boateng will er nicht nachhaken.

München. Bevor Michael Ballack im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels gegen Österreich am Freitag offiziell aus der Nationalmannschaft verabschiedet wird, hat sich der ehemalige DFB-Kapitän zu seinem Verhältnis zu Bundestrainer Jogi Löw geäußert. Beide würden sich mittlerweile respektieren, außerdem habe er das Foul von Kevin-Prince Boateng aus dem Jahr 2010 abgehakt.

"Muss nicht immer eine Aussprache geben"

Nachdem Michael Ballack verletzungsbedingt die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika verpasst hatte, verzichtete Löw auf den vorherigen Kapitän und sortierte ihn schließlich aus. "Wir sind erwachsene Leute und können uns in die Augen schauen", stellte Ballack bei Sport1 klar: "Im Fußball kommt es vor, dass Dinge passieren, die für den einen oder anderen nicht so schön sind. Man muss nicht immer alles mit einer Aussprache vom Tisch kriegen."

Letztlich habe er unter Löw auch positive Zeiten in der DFB-Auswahl erlebt: "Das bleibt natürlich auch hängen. Dass es zum Schluss ein bisschen geknistert hat, mein Abgang vielleicht nicht ganz so schön war, das ist Teil all dessen. Aber wir sind Profis genug, um vernünftig miteinander umzugehen - und das ist das Wichtigste."

Ballack über Boateng-Foul: "Gibt kein Nachhaken"

Das Foul von Kevin-Prince Boateng im englischen Pokalfinale 2010, durch das Ballack die WM verpasst und letztlich aus der Nationalmannschaft ausgeschieden war, hat der 36-Jährige mittlerweile abgehakt. " Wenn ich mich nicht verletzt hätte, hätte ich sicherlich noch eine Weltmeisterschaft spielen können, vielleicht wäre es dann auch sportlich anders gelaufen", erklärte Ballack.

Allerdings stellte er gleichzeitig klar: "Ich war schon immer ein Spieler, der Dinge so hingenommen hat, wie sie gekommen sind. Verletzungen gehören dazu, da gibt es kein Nachhaken von mir. Ich habe das, so wie es ist, akzeptiert."

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