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Der zum Reservist degradierte Kapitän von Bayer Leverkusen möchte sich nicht mit seiner Rolle auf der Bank anfreunden. Die anstehenden englischen Wochen könnten ihm helfen.

Leverkusen. Bei Bayer Leverkusen hat der langjährige Kapitän Simon Rolfes in der noch jungen Saison bislang einen Stammplatz auf der Reservebank. Der Ex-Nationalspieler kämpft trotz einer gewissen Enttäuschung um die Rückkehr in die Startelf. Die bald beginnenden englischen Wochen könnten ihm dabei helfen.

Rolfes will sich durchsetzen

"Natürlich will ich mehr spielen und hätte der Mannschaft gerne geholfen, vor allem zuletzt beim 0:2 auf Schalke", sagte Rolfes gegenüber Bild. Er sei zwar mit seiner aktuellen Situation unzufrieden, aber nicht frustriert: "Das würde meine Leistung behindern. Frust ist der völlig falsche Ansatz."

In einem Gespräch mit Trainer Sami Hyypiä habe dieser ihm bestätigt, dass er "in guter Form" sei, aktuell aber andere Spieler besser drauf seien. Rolfes ist allerdings fest davon überzeugt, sich seinen Stammplatz zurückerobern zu können: "Ich bin lang genug dabei, um zu wissen, dass Fußball ein Tagesgeschäft ist. Es kann sich alles schnell ändern." Mitte September beginnt die Champions League und damit auch die englischen Wochen bei Bayer.

Simon Rolfes spielt seit 2005 für Bayer Leverkusen. Der defensive Mittelfeldspieler bestritt bislang 304 Pflichtspiele für die Werkself, in denen ihm 41 Tore gelangen. In den bisherigen vier Bundesligaspielen kam der 31-Jährige allerdings nur zu zwei Kurzeinsätzen gegen den SC Freiburg und den VfB Stuttgart.

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