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Trotz des Sieges gegen Braunschweig kommen die Hanseaten nicht zur Ruhe. Mit Günter Netzer stimmt eine weitere HSV-Legende in den Tenor ein, der Veränderungen fordert.

Hamburg. Schon längst ist das 4:0 gegen Eintracht Braunschweig wieder nebensächlich. Im Vordergrund steht beim Hamburger SV stattdessen mal wieder die Vereinsführung, die mit Angriffen von HSV-Idolen oder Investoren zu kämpfen hat. Auch Ex-Manager Günter Netzer zählt zu den Kritikern und fordert Veränderungen.

"Es ist Zeit und unbedingt notwendig, dass etwas passiert", so Netzer, der acht Jahre lang in Hamburg das Sagen hatte. "Die bisherigen Strukturen des HSV passen nicht mehr in das moderne Fußball-Geschäft", kritisierte der einstige Weltstar im Interview mit der Bild.

Einen großen Anteil daran trage der Aufsichtsrat, wie Netzer betonte: "Die unsägliche Satzung und die Qualität des Aufsichtsrates verhindern notwendige Entscheidungen."

Netzer befürwortet Orientierung am FC Bayern

Das sei nicht mehr tragbar und so unterstützt der 68-Jährige das Konzept des ehemaligen HSV-Funktionärs Ernst-Otto Rieckhoff, das unter anderem eine Verkleinerung des Aufsichtsrates auf sechs Mitglieder und die Öffnung für Investoren vorsieht.

"Das Konzept orientiert sich sehr stark am FC Bayern. Es ermöglicht den Einstieg von Investoren. Nur so kann man Voraussetzungen für sportliche und wirtschaftliche Erfolge in der Zukunft schaffen", erklärte Netzer. Angst vor einer Übernahme durch Investoren müsse man dabei nicht haben. Dies - so der Ex-Profi - verhindere schließlich die 50+1-Regel.

Netzer ist mit seiner Unterstützung für Riekhoffs Konzept, genannt "HSVPlus", nicht alleine: Zu den prominenten Befürwortern gehören Hamburger Größen wie Holger Hieronymus, Ditmar Jakobs oder Thomas von Heesen.

EURE MEINUNG: Ist Rieckhoffs Konzept das Allheilmittel für den HSV?

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