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Braunschweigs Trainer nimmt seinen Ausraster nach der Pleite in Hamburg mit Humor. Er sei eben ein "emotionaler Kämpfer".

Braunschweig. Nach der 0:4-Klatsche beim Hamburger SV platzte Torsten Lieberknecht der Kragen. Der Trainer von Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig nahm sich in seiner "Piss-Verein"-Wutrede vor allem die Schiedsrichter vor. Mittlerweile amüsiert sich der 40-Jährige über seinen Auftritt.

"Ich hab' lachen müssen. Über mich", sagte Lieberknecht der Bild über den Moment, als er sich im Nachhinein erstmals selbst gehört hatte: "Das kann ich nämlich auch - in guten und in schlechten Zeiten über mich selbst lachen."

Und Lieberknecht weiter: "Das war spontan. Ich bin ein emotionaler Kämpfer für meine Mannschaft und meinen Verein. Man muss das richtig verstehen und einordnen. Ich würde meinen Klub nie als 'Piss-Verein' titulieren. Ich wollte damit die Situation umschreiben. Es ging mir um diese 50/50-Entscheidungen auf dem Platz."

Braunschweig auf der Suche nach Anerkennung

Nach der vierten Niederlage im vierten Spiel war der Coach der Braunschweiger extrem sauer und schimpfte im NDR-Radio: "Du bist dieser kleine Piss-Verein, der auch bei den Schiedsrichtern nicht die Wahrnehmung hat. 50:50-Entscheidungen fallen immer für den Großen aus. Damit kämpfen wir seit dem ersten Spieltag. Das kotzt mich an."

Nun erklärte Lieberknecht, dass der Eintracht niemand Unrecht getan habe, man sei lediglich auf der Suche nach Anerkennung. Nach vier Spielen hat der Aufsteiger noch keinen Punkt auf dem Konto und ist Tabellenletzter.

EURE MEINUNG: Wird Lieberknecht mit seiner Mannschaft die Wende schaffen?

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