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Sechsfache Auferstehung: Der VfB Stuttgart explodiert nach dem Europa League-Frust unter der Woche gegen die TSG. Vedad Ibisevic sah "eine überragende Reaktion."

Stuttgart. Matchwinner Vedad Ibisevic feierte mit einem blauen Auge, der neue Trainer Thomas Schneider jubelte nach einem perfekten Liga-Debüt ausgelassen. Spätestens bei der La Ola mit den treuen Fans in der Cannstatter Kurve war die Welt des VfB Stuttgart wieder in Ordnung. Das ebenso furiose wie heilsame 6:2 (3:1) gegen 1899 Hoffenheim sorgte im Schwabenland nur drei Tage nach dem Aus im Europa-League-Play-off für ein kollektives Aufatmen.

EL-Frust: "Das war eine überragende Reaktion"

"Das war überragend, einfach Wahnsinn", sagte Schneider nach seinem Bundesliga-Einstand, den er sich kaum besser hätte ausmalen können. "Das war eine sehr intensive Woche mit wenig Schlaf. So was haben wir nicht erwartet. Wir sind als Einheit aufgetreten und haben gut und kompakt gegen den Ball gearbeitet. Die Stimmung hier ist nun richtig gut."

Die Analyse des Kantersieges begann er im Gespräch mit seinen Assistenten noch auf dem Rasen. Schneiders Fazit: "Wir haben noch Luft, was das Defensiv-Verhalten angeht." Er sei jedoch erst einmal "rundum zufrieden". Ibisevic verriet den Grund für die Explosion des VfB: "Es hat einfach Spaß gemacht", sagte er bei Sky, "wir wollten nach schwierigen Wochen einfach richtig Gas geben. Und das war eine überragende Reaktion."

Durch ihren ersten Saisonsieg im baden-württembergischen Duell haben die Stuttgarter den schlechtesten Saisonstart ihrer Klubgeschichte abgewendet. Antonio Rüdiger (12.), Ibisevic (19./47./63.) und Alexandru Maxim (28./55.) trafen für den VfB. Kuriosum am Rande: Nach ihrem Fehlstart vor drei Jahren mit drei Niederlagen hatten die Schwaben ebenfalls einen Kantersieg (7:0 gegen Borussia Mönchengladbach) gefeiert.

Kevin Volland (26.) und Roberto Firmino (87.) waren für die unerklärlich schwachen Hoffenheimer erfolgreich, die nach sieben Pflichtspielen ohne Pleite wieder als Verlierer vom Platz gingen. "Das war desolat", sagte Kapitän Andreas Beck: "Unsere Schwächen wurden eiskalt ausgenutzt."

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