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Eintracht Braunschweig: Torsten Lieberknecht schimpft nach Niederlage in Hamburg

Nach vier Niederlagen in Folge reißt bei Braunschweig-Trainer Lieberknecht langsam der Geduldsfaden. Der Aufsteiger werde von den Schiedsrichtern klar benachteiligt.

Hamburg. Torsten Lieberknecht war nach der vierten Saisonniederlage in der Bundesliga außer sich. Der Trainer von Eintracht Braunschweig beschwerte sich nach dem 0:4 beim Hamburger SV mit deutlichen Worten über die Schiedsrichterleistung.

"Du bist dieser kleine Piss-Verein. Du bist dieser Piss-Verein, der auch bei den Schiedsrichtern nicht die Wahrnehmung hat", sagte Lieberknecht dem NDR wutentbrannt nach dem Spiel. "Sind es 50:50-Entscheidungen, fallen die immer für den Großen aus. Und damit kämpfen wir seit dem ersten Spieltag."

Der 40-Jährige warf dem Schiedsrichtergespann um Referee Knut Kircher damit vor, den Aufsteiger klar benachteiligt zu haben. Das erschwere dem Aufsteiger den Kampf um den Klassenerhalt beträchtlich. "Es ist nicht nur so, dass meine Mannschaft auf dem Platz kämpft wie die Berserker und alles versucht, sondern wir müssen mit viel mehr Dingen kämpfen", so Lieberknecht frustriert.

"Der abgefälschte Fuck-Ball geht dann rein"

Der Aufstiegstrainer der Niedersachsen haderte zudem mit dem Spielverlauf seiner Mannschaft. "Wir waren viel besser im Spiel drin, definitiv. Und der erste abgefälschte Fuck-Ball geht dann rein", so Lieberknecht über das 0:1 nach sieben Minuten, das Rafael van der Vaart nach einem unglücklichen Abpraller von Deniz Dogan erzielte.

Eintracht Braunschweig ist nach vier Spieltagen mit null Punkten weiter das Schlusslicht der Bundesliga. Am 5. Spieltag empfängt der norddeutsche Traditionsverein nach der Länderspielpause den 1. FC Nürnberg.

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