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Der Hamburger SV ist sich mit Hertha und Lasogga einig. Dies bestätigte Sportchef Oliver Kreuzer. Indes geht die Schlammschlacht um Investor Kühne weiter.

Hamburg. Der Hamburger SV steht vor der Leihe von Pierre-Michel Lasogga. Sportchef Oliver Kreuzer bestätigte die Einigkeit mit dem Spieler und dessen derzeitigem Klub Hertha BSC.

Einigkeit mit Lasogga und Hertha BSC

Damit der Erfolg sich einstellt, soll Lasogga aus Berlin ausgeliehen werden. "Wir sind uns mit Lasogga und Hertha im Prinzip einig", erklärte Sportvorstand Kreuzer. Lasogga soll noch an diesem Wochenende seinen Medizincheck absolvieren. Im Gegenzug würde Per Skjelbred in die Hauptstadt verliehen, sodass keine zusätzlichen Zahlungen fällig werden.

Dass die Spielergewerkschaft VdV zuletzt Profis vor einem Wechsel nach Hamburg warnte, kann Kreuzer nicht nachvollziehen: "Ich kann nicht verstehen, wie so eine Meldung zustande kommt. Ich weiß, dass viele Spieler gerne zum HSV wechseln würden."

Kreuzer greift Kühne an

Kreuzer hat sich bei Sky außerdem gegen die Attacken von Investor Klaus-Michael Kühne gewehrt. Der Milliardär habe mit seinen Aussagen, der Klub sei "auf allen Ebenen amateurhaft aufgestellt", den Verein diffamiert. Das Tischtuch zwischen Kühne und dem Hamburger SV scheint endgültig zerschnitten.

Kreuzer betonte, dass die HSV-Führung eigentlich für die Ideen des Speditionsunternehmers offen gewesen sei. "Es war eine Überraschung, dass Herr Kühne in einem Interview einen Rundumschlag gemacht und den Verein diffamiert hat", kritisierte der 47-Jährige die öffentlichen Attacken des Investors: "Für mich war es unglaublich, wie er den Trainer angegangen hat, mich kritisiert hat obwohl wir uns gar nicht kennen."

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist für Kreuzer nach den Absetzungsforderungen gegen Trainer Thorsten Fink nun offenbar ausgeschlossen. "Ich hatte mal ein relativ entspanntes Telefonat mit ihm und wir wollten uns mal treffen", erklärte Kreuzer über den Mäzen: "Aber nach seinem Interview ist das nicht mehr zwingend notwendig."

Kühne soll sich zuletzt auf Mallorca mit HSV-Legende Felix Magath getroffen haben, um über Änderungen an der Struktur des Hamburger SV zu diskutieren. Inhaltlich beschäftigt sich auch Kreuzer mit den Kritikpunkten. Er denkt, dass die Profi-Abteilung nicht zwingend Bestandteil des Vereins bleiben sollte. "Wir sind auch offen für eine Ausgliederung. Die jetzige Struktur soll uns aber nicht hindern, gut Fußball zu spielen. Wir hatten uns natürlich einen anderen Saisonstart vorgestellt", so der Sportchef.

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