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Drei Jahre nach der gemeinamen Zeit beim FC Barcelona tritt der Schwede gegen seinen Ex-Trainer nach und wirft ihm unter anderem mangelnde Kommunikation vor.

Paris. Für fast 70 Millionen Euro wechselte Zlatan Ibrahimovic im Sommer 2009 von Inter Mailand zum FC Barcelona. Nur ein Jahr später verließ der Stürmer die Katalanen jedoch schon wieder und schloss sich - erst auf Leihbasis, dann fest - dem AC Mailand an. Drei Jahre nach seinem kurzen Intermezzo beim FC Barcelona holte Ibrahimovic im Interview mit der englischen Times zum Rundumschlag gegen seinen Ex-Trainer Pep Guardiola aus.

"Er verlangte von mir, dass ich ein ganz normaler Typ sein sollte. Aber ich bin Zlatan: Ich mag es, anders zu sein, originell. Damit kam Guardiola nicht klar", erklärte der schwedische Nationalspieler.

Seinem aufmüpfigen Spieler soll Guardiola anschließend mit Missachtung gestraft haben. "Jedes Mal, wenn ich in die Kantine kam, verschwand er. Wenn wir uns auf dem Flur begegneten, sah er auf den Boden. Er ist kein Mann", so Ibrahimovic.

Messi und Iniesta: Guardiolas Musterschüler

Andere Spieler entsprächen Guardiolas angeblichem Idealbild von einem Fußballer eher - Spieler, die "nicht auffallen". Allen voran zwei der größten Stars Barcelonas: "Versteht mich nicht falsch, ich mag Iniesta und Messi", eröffnete Ibrahimovic. "Aber sie sind so vernünftig, so leise. Sie taten immer genau das, was ihnen gesagt wurde und beschwerten sich nie über irgendetwas", berichtet der Schwede.

Weil das auf eigenwilligen Stürmer nicht zutraf, nahm Ibrahimovic nur ein Jahr nach seinem Transfer zu den Katalanen seinen Hut und kehrte erst nach Italien zurück, ehe er 2012 zu Paris Saint-Germain wechselte.

EURE MEINUNG: Lag es an Ibrahimovics Charakter, dass es in Barcelona nicht funktionierte?

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