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Am Sonntag trifft Borussia Dortmund auf Eintracht Frankfurt. Jürgen Klopp erwartet ein schweres Spiel beim Europa-League-Teilnehmer und lästert über den KPB-Wechsel zum Nachbarn.

Dortmund. Am Freitagnachmittag stand bei Borussia Dortmund die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Jürgen Klopp erwartet ein schweres Spiel beim Europa-League-Teilnehmer, will aber auf jeden Fall die Scharte aus dem vergangenen Jahr ausmerzen. Im Vordergrund stand allerdings der Wechsel von Kevin-Prince Boateng zum FC Schalke 04.

"Ich bin echt überrascht. Um 11.01 Uhr hab' ich Boateng geschrieben: ,Warum Schalke?!' Mit acht Fragezeichen! Aber zurück kam nichts. Er war ein guter Typ. Bis heute Morgen", scherzte der Erfolgstrainer der Schwarz-Gelben über den überraschenden Transfer des Reviernachbarn.

Sieg gegen Frankfurt als Pflichtaufgabe?

Doch war bereits das Auswärtsspiel gegen die SGE das bestimmende Thema. "Ich glaube nicht, dass sich Frankfurt hinten reinstellt, weil sie ein Heimspiel haben. Ich erwarte ein intensives Spiel. Das ist ein Gegner, der in den entsprechenden Räumen intensive Zweikämpfe führt und bei Standards sehr stark ist", sagte Jürgen Klopp und fügte an: "Wir fahren da nicht hin und haben einen Vorteil, jeden Vorteil müssen wir uns erarbeiten."

Im vergangenen Jahr spielte Borussia Dortmund unter der Woche in Frankfurt und konnte nur ein 3:3 erreichen. Für die meisten BVB-Fans und Verantwortlichen damals eine gefühlte Niederlage. Dieses Jahr soll sich das ändern. "Wir haben unsere Ziele und die beinhalten ein Ergebnis, das uns Punkte beschert und so müssen wir auch auftreten", erklärte der Kulttrainer am Freitag.

Schwere Gruppe in der Champions League

Natürlich war aber auch die Champions League ein Thema, in der der BVB in der kommenden Saison auf alte Bekannte trifft. "Letzte Woche hatte ich schon das Gefühl, dass es Arsenal wird, deswegen habe ich am Sonntag Arsenal am Fernseher geguckt. Dann kam noch Marseille dazu und wie wahrscheinlich alle, habe ich dann gedacht, aus Topf vier muss es nicht unbedingt Neapel sein – zack, schon waren sie da", sagte Jürgen Klopp über die Gruppengegner für Borussia Dortmund.

Natürlich äußerte sich der 46-Jährige auch über die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres. "Messi hatte auch wieder seine Highlight-Spiele und Torquote, Ronaldo genauso, aber Franck Ribery hat drei Titel gewonnen, die Konstanz war erstmalig in seiner Karriere so."


EURE MEINUNG: Was darf der BVB gegen Frankfurt erwarten?

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