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Es wurde deutlicher als angedacht, aber Gladbach ist zu Hause eine Macht. Zur Freude der Spieler. Die Bremer haderten nach Abpfiff.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach schickte Werder Bremen deutlich mit 4:1 auf den Heimweg. Nils Petersen war zwar enttäuscht, meinte aber auch, man solle dieses Spiel in Mönchengladbach nicht überbewerten. Robin Dutt war von der Höhe des Ergebnisses überrascht und sein Gegenüber Lucien Favre war der Sieg "wichtig".

"Wir sind richtig unter die Räder gekommen, das darf uns nicht passieren, wir haben zurecht verloren", gab der Stürmer nach dem Spiel unverblümt bei NDR2 zu: "Wir haben nur eine Stunde richtig gut gespielt. Ein dummes Gegentor bekommen, dass sogar leicht Abseits war, was am Ende aber auch egal ist. Wir hatten eigentlich eine gewisse defensive Kompaktheit. Wir haben nicht abgerufen, was der Trainer von uns verlangt hat."

Auf die vier Wechsel des Trainers im Vorfeld wollte es der Stürmer aber nicht schieben, denn es sei "nicht von einzelnen Leuten" abhänigig, sondern von der ganzen Mannschaft. "Wir kommen zurück ins Spiel und bekommen dann wieder direkt das 3:1. Wir dürfen es nicht überbewerten, dass wir jetzt einmal unter die Räder gekommen sind", appellierte Petersen.

Dutt: Gladbach hat uns mit seiner Klasse ausgekontert

Sein Trainer Robin Dutt ergänzte: "Ich hätte zur Halbzeit nicht gedacht, dass wir hier 1:4 verlieren. Unser Spielaufbau war deutlich verbessert. Beim 0:1 haben wir geschlafen, das war etwas zu einfach. Dann hat Gladbach es sehr gut gemacht." Zwar habe die Mannschaft nach dem 1:2 noch "Lunte gerochen und etwas Hoffnung gehabt". So hätte die Elf viel riskiert, aber Gladbach Werder "mit seiner Extra-Klasse ausgekontert".

Gladbach-Coach Lucien Fravre war "zufrieden": "Es war wichtig, mit einem Sieg in die Länderspielpause zu gehen. Am Anfang war es wie erwartet schwer, Bremen hatte nur ein Tor in drei Spielen bekommen. Deshalb mussten wir mit Geduld spielen. Die Mannschaft hat das sehr gut beherrscht."

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