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HSV-Vorstandschef Carl Jarchow will Kontinuität und Gelassenheit, dafür gibt es sogar eine Jobgarantie für Trainer Fink. Außerdem sieht er kein Image-Problem beim HSV.

Hamburg. Trotz nur eines Zählers aus drei Spielen bleibt die Vereinsführung des Hamburger SV offenbar gelassen. Vorstandschef Carl Jarchow stellt Trainer Thorsten Fink vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig am Samstag eine Jobgarantie aus. Ein Imageproblem sieht er beim HSV nicht, zudem ärgert er sich über Klaus-Michael Kühne.

"Fink hat unser Vertrauen"

"Ja, das sehe ich so", antwortete Jarchow im Kicker auf die Frage, ob Fink auch bei einer Niederlage gegen Braunschweig im Amt bleiben würde: "Wir wollen Kontinuität auf dieser Position. Thorsten Fink hat unser Vertrauen, wir werden nicht überreagieren."

Außerdem wehrte sich der 58-Jährige gegen das schlechte Bild des HSV in der Öffentlichkeit: "Ich sehe in erster Linie kein Image-Problem, sondern seit einigen Jahren sportliche und damit verbunden wirtschaftliche Probleme. Und ich sehe vor allem, dass bei unserem Klub vieles zu sehr aufgebauscht wird. Ich will den Schwarzen Peter nicht weiterschieben, aber das befremdet mich manchmal."

Jarchow kritisiert Kühne

Zuletzt hatten die Hanseaten durch Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht. Nach zwei Niederlagen in Folge kritisierte Investor Klaus-Michael Kühne Trainer Fink und Sportdirektor Oliver Kreuzer.

"Ich setze mich mit konstruktiver Kritik grundsätzlich auseinander, aber: Was Herr Kühne sagt, tangiert mich nicht. Es ist keine sachliche Kritik. Ich ärgere mich jedoch darüber, weil die Äußerungen dem HSV schaden", so Jarchow.

EURE MEINUNG: Wann kehrt beim HSV mal Ruhe ein?

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