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Uli Hoeneß: Pep Guardiola schlägt Jose Mourinho um Längen

Vor dem Prestige-Duell um den Europäischen Supercup stichelt der Bayern-Präsident gehörig gegen den Trainer der Blues. Der habe gegen Pep in der Vergangenheit keinen Stich gesehen.

München. Vor dem Aufeinandertreffen des FC Bayern München mit dem FC Chelsea im Europäischen Supercup ist Bayern-Präsident Uli Hoeneß voll des Lobes für seinen Coach Pep Guardiola. Der habe Jose Mourinho schon in Spanien die Grenzen aufgezeigt. Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres sieht Hoeneß seinen Schützling Franck Ribery klar vorne.

"Wir haben uns nicht um Mourinho bemüht"

"Pep und Jose Mourinho hatten in Spanien über einige Jahre eine große Auseinandersetzung - die hat unser Trainer um Längen gewonnen", zeigte sich Hoeneß im Interview mit der Sport Bild vor dem Duell mit Chelsea von Guardiola überzeugt: "Wir haben uns nicht um Mourinho bemüht, sondern um Guardiola. Damit haben wir, so denke ich, ja eine klare Aussage gemacht."

Das Spiel gegen die Londoner sei für Hoeneß zwar eine "Prestige-Angelegenheit", aber nicht etwa eine Revanche für das verlorene Champions-League-Finale 2012: "Dadurch, dass wir 2013 die Champions League vom ersten bis zum letzten Spiel souverän gewonnen haben, hat sich dieser Schock von München relativiert."

Balon d'Or: "Es kann nur Ribery als Sieger geben"

Ebenfalls in dieser Woche wird Europas Fußballer des Jahres gekürt. Am Donnerstag könnte dann Bayern-Mittelfeldstar Franck Ribery gekrönt werden. Hoeneß sieht ihn gegen die Kontrahenten Lionel Messi und Cristiano Ronaldo klar im Vorteil. "Nach Francks Leistungen, speziell in der Champions League, gibt es für mich überhaupt keinen Grund, Franck den Titel dieses Jahr nicht zu geben. Es kann nur ihn als Sieger geben", so der 61-Jährige, um nachzuschieben: "Sportlich gibt es überhaupt keine Gründe, Franck nicht zu wählen - wenn, dann können das nur politische sein."

Über die Anklage gegen Hoeneß durch die Staatsanwaltschaft München II in der Steueraffäre ließ sich der Bayern-Präsident nichts entlocken. Er bitte um Verständnis, dazu nichts sagen zu wollen, kündigte aber im selben Atemzug an, dass das "nicht immer so bleiben" müsse.

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