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Horst Heldt mit Kampfansage: Hinfahren, weghauen, Mund abputzen!

Die Königsblauen schwören sich ein. Ein wichtiges Spiel steht an, sowohl finanziell als auch sportlich. Die Spieler wollen in die Königsklasse. Mit Leistung klappt das auch.


Es berichtet:
Goal-Korrespondent Hassan Talib Haji

Beim FC Schalke 04 geht nicht die große Angst um, auch wenn sich das manche Medien gerne wünschen. Man bereitet sich gewissenhaft auf die wichtige Aufgabe bei PAOK Saloniki vor – es geht ja auch um eine Menge Geld und den Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Manager Horst Heldt gibt dabei die Marschroute vor.

Tacheles vom Chef

"Wir fliegen dahin, schlagen die und putzen uns den Mund ab", sagte Sportvorstand Horst Heldt kampfeslustig vor der Partie in Thessaloniki. Es geht gegen die Elf von Huub Stevens um die berühmte Wurst. Die Worte Heldts werden diesem aber auch um die Ohrenfliegen, sollte Schalke ähnlich versagen wie zuletzt. Im Hinspiel ärgerte die Stevens-Truppe die Knappen-Elf sehr, schossen sie doch höchsten zweimal gefährlich auf den Kasten von Torwart Timo Hildebrand, waren dabei aber einmal erfolgreich, und hatten ihr wichtiges Auswärtstor.

Mit 1:1 endete diese hitzige Begegnung. Ein auf den ersten Blick ernüchterndes Ergebnis. So muss der S04 doch mindestens ein Tor in Saloniki schießen. Großen Jubel würde man dabei aber nicht hören, denn es dürfen keine Zuschauer ins Stadion, da PAOK von der UEFA sanktioniert wurde und eine Sperre absitzt. Somit erwartet die Fernsehzuschauer eine Geisterspiel.

Ausscheiden wäre Vollblamage

Schalke zittert nicht vor PAOK oder diesem Spiel, aber eine vorhandene Sorge kann man den Protagonisten nicht absprechen. Um die 20 Millionen Euro bringt solch ein Einzug in die Gruppenphase der Champions League. Die Geldtöpfe stehen bereit. Doch auch ein Scheitern ist möglich, denn Schalke 04 ist verwundbar in der Defensive und immer für mindestens ein Gegentor gut. Das treibt so manchem Anhänger jetzt schon die Sorgenfalten auf die Stirn.

Rechtsverteidiger Tim Hoogland warnte im Vorfeld: "Mit Schönspielerei gewinnst du gar nichts!" Für das Schalker Eigengewächs ist jetzt nur noch purer "Kampf" angesagt. Ob die Mannschaft des S04 dieses auch wirklich beherzigen kann, wie in der zweiten Halbzeit bei Hannover 96? Eines ist jedoch sicher, kontrollierte Offensive ist das Stichwort. "Wir wollen uns Zeit lassen, aber trotzdem dominant auftreten", gab Trainer Jens Keller zu verstehen.

S04 muss zurück in die Spur. Jens Keller findet hoffentlich die richtigen Entscheidungen ...

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