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Zur Pause 0:2 hinten, dann auf 2:2 gleich gezogen, schließlich aber 2:4 verloren. Nach dem turbulenten Leverkusen-Spiel begibt sich Gladbachs Innenverteidiger auf Fehlersuche.

Mönchengladbach/Leverkusen. Tatort BayArena: Nach einer Ecke köpft Bayer Leverkusens Ömer Toprak Richtung Tor, Juan Arango von Borussia Mönchengladbach hebt mit dem Rücken dazu im Sprung den rechten Arm hoch und berührt so den Ball. Strafstoß für Leverkusen ist die Folge. "Das war für mich kein Elfmeter. Wenn einer hinter dir steht und köpft gegen den Arm - was sollst du da machen. Wenn man hoch springt, nimmt man die Hände ja mit hoch", beklagte Innenverteidiger Martin Stranzl nach der Partie, nahm gleichzeitig jedoch den Unparteiischen in Schutz: "Aber der Schiedsrichter kann nichts dafür, so ist eben die Regel."

Bis zu dieser strittigen Entscheidung war der Österreicher zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, danach habe man sich allerdings etwas aus dem Konzept bringen lassen. "Das Tor hat Leverkusen natürlich in die Karten gespielt. Bayer hat die Möglichkeiten, die sich durch unser offensive Spiel ergaben, genutzt. Wir konnten froh sein, dass es zur Halbzeit nur 0:2 stand."

"Die Kontersituationen haben uns in Leverkusen das Genick gebrochen"

Nach der Pause blies die Borussia dann zur Aufholjagd, schaffte durch Stranzl den 2:2-Ausgleich. Um in der Folge noch zwei weitere Gegentore zu kassieren. "Nach dem 2:2 waren wir aber wieder zu naiv und haben uns auskontern lassen. Die Kontersituationen haben uns in Leverkusen das Genick gebrochen", erklärte der 33-Jährige im Interview mit RP Online.

Die eigenen Möglichkeiten zum Kontern habe man dagegen zu überhastet und nicht effektiv genug ausgespielt. Zudem sei beim defensiven Umschalten geschludert worden. "Wir werden aber sicher die Fehler in der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung analysieren", blickte der Abwehrchef voraus.

Am Samstag gegen Bremen

Nach dem schweren Auftaktprogramm, dessen Pleiten gegen die Top-Teams aus München und Leverkusen nicht der Maßstab für Gladbach sein sollen, geht es kommendes Wochenende gegen Werder Bremen weiter. Gegenüber der Vorstellung bei Bayer 04 müsse man dann schneller und einfacher spielen, findet Stranzl. Denn der zweite Saison-Sieg soll her. "Wir wollen es schaffen, nach dem Spiel mehr als drei Punkte zu haben."

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