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Der klassische Fehlstart des VfB Stuttgart ist Trainer Bruno Labbadia nun zum Verhängnis geworden. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat sich nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Augsburg mit sofortiger Wirkung von Trainer Bruno Labbadia getrennt.

Der Verein teilte die Trennung am Montagmorgen auf seiner Website mit. Der fünfmalige deutsche Meister ist neben Aufsteiger Eintracht Braunschweig das einzige Team ohne einen Punktgewinn nach drei Ligaspielen. Die Fans hatten bereits seit drei Partien die Entlassung Labbadias gefordert.

Auch Co-Trainer Sözer weg

Mit Labbadia verlässt auch Co-Trainer Eddy Sözer den Verein. Den Nachfolger für den erfolglosen Trainer will der Verein auf einer Pressekonferenz am Nachmittag (15.00 Uhr) bekannt geben. Als Favorit wird der aktuelle Nachwuchstrainer Thomas Schneider gehandelt, der seit 2011 die U17-Auswahl der Stuttgarter betreut. Das erste Training ohne Labbadia leiteten am Montagmorgen Torwarttrainer Andreas Menger und Konditionscoach Christos Papadopoulos.

Nachdem er in der Saison 2010/11 als Nachfolger von Jens Keller den Verein im Abstiegskampf übernommen hatte, führte Labbadia den VfB dank einer erfolgreichen Rückrunde noch zum Klassenerhalt. In der Folgesaison schaffte er mit dem Traditionsverein sogar den Sprung in die Europa League. Seinen größten Erfolg als VfB-Trainer feierte er in der letzten Spielzeit mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Finale, wo die Stuttgarter gegen Triple-Sieger FC Bayern mit 2:3 verloren. Zuvor war sein Vertrag im Januar bis 2015 verlängert worden.

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