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Jens Keller: "In Saloniki komplett den Arsch aufreißen" - Personallage entspannt sich

Nach der zweiten Niederlage im dritten Liga-Spiel wird die Stimmung in Schalke immer unbequemer. Der Trainer verspricht für das wichtige Spiel in Saloniki nun vollen Einsatz.

Hannover. Der Samstag war für den FC Schalke erneut kein guter Tag. Mit dem 1:2 gegen Hannover 96 setzte es den nächsten Dämpfer, Benedikt Höwedes und Christian Fuchs flogen vom Platz und dazu gab es noch reichlich angeschlagene Spieler. Trainer Jens Keller verspricht für das wichtige Spiel bei PAOK Thessaloniki dennoch vollen Einsatz.

Mannschaft war "ängstlich"

Nach der Partie in Hannover versuchte der Coach gegenüber dem SID den schwachen Beginn seiner Mannschaft zu erklären: "Wir sind sehr ängstlich in die Partie gegangen. Das ist auch teilweise verständlich, da es in den vergangenen Wochen doch einige Kritik von Außen gehagelt hat. Da geht man nicht unbedingt mit breiter Brust heraus." Die Folge: Eine Anfangsphase voller Fehler, "gekrönt" mit der Roten Karte für Kapitän Höwedes und dem daraus resultierenden 0:1.

Im Anschluss ist es für seine Spieler freilich nicht einfacher geworden. "Es ist natürlich wahnsinnig schwer, mit dem PAOK-Spiel in den Beinen, mit zehn Mann und bei den Temperaturen wieder in die Partie herein zu finden und dagegenzuhalten." Dies gelang den Gästen erst im zweiten Durchgang, als der Anschlusstreffer gelang und weitere Möglichkeiten erspielt wurden.

Keller fordert Reaktion

Genau das sorgt beim Trainer mit Blick nach Saloniki aber für Hoffnung: "Wenn wir es schaffen, die erste Halbzeit aus dem Hinspiel gegen Saloniki und die zweite von Hannover zusammenzubringen, dann bin ich sehr optimistisch. Aber zuerst müssen wir mal schauen, welche Spieler uns zur Verfügung stehen."

In dieser Hinsicht sieht es gut aus: Der Einsatz der am Samstag im Liga-Spiel bei Hannover 96 (1:2) verletzten Leon Goretzka (Prellung im Sprunggelenk) und Joel Matip (Probleme an der Lendenwirbelsäule) in Griechenland ist nach Klubangaben nicht gefährdet.

Zudem trainierten Jefferson Farfan und Kyriakos Papadopoulos am Sonntagmorgen offenbar problemlos mit der Mannschaft. Der Peruaner Farfan hatte nach seiner im Hinspiel gegen Saloniki (1:1) erlittenen Knöchelverletzung in Hannover gefehlt. Der Grieche Papadopoulos hat im Jahr 2013 wegen schwerer Kniebeschwerden noch kein einziges Spiel bestritten.

Keller formuliert in jedem Fall eine klare Ansage: "Wir fahren dahin, um weiterzukommen. Wir haben noch elf Spieler auf dem Platz, die sich komplett den Arsch aufreißen, dass wir das Ziel auch erreichen, für das wir im letzten Jahr hart gekämpft haben."

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