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Schalke-Trainer Jens Keller: "Mannschaft hat Moral bewiesen"

Der Übungsleiter des S04 hatte nach der Niederlage bei Hannover 96 viel Zuspruch für sein Team. Was allerdings am Ende übrig bleibt, ist eine weitere Niederlage.

Hannover. Der FC Schalke 04 kommt einfach nicht vorwärts. Wieder setzt es eine Niederlage der Königsblauen. Mit 1:2 unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Jens Keller Hannover 96 in einem mit vielen Highlights gespickten Bundesligaspiel.

Moral, aber keine Punkte

"Wir haben mit einem Mann weniger guten Fußball gespielt", verteidigte sich Jens Keller nach dem Spiel gegenüber Sky. Der 42-Jährige meinte die Szene in der 14. Spielminute, als Kapitän Benedikt Höwedes die Notbremse, nach katastrophaler Abstimmung im Abwehrzentrum, ziehen musste. Von da an: Schalke in Unterzahl!

Dieser Platzverweis war das Resultat des Schalker Spieles. "Wir haben in den ersten Minuten sehr ängstlich angefangen, aber ich denke, dass es in unserer Situation verständlich ist", so Keller weiter. Der FC Schalke habe zurzeit "nicht die breite Brust."

Noch mehr Verletzte?

Trotz Unterzahl wäre Königsblau doch noch der Ausgleich gelungen: "Wir haben die Riesenchance zum 2:2 in der zweiten Halbzeit – die muss man einfach nutzen!" Christian Clemens passte nach feinem Zuspiel auf Adam Szalai, doch der Ungar traf das fast leere Tor nicht. Im Großen und Ganzen war Keller dennoch zufrieden, denn seine Mannschaft "hat Moral bewiesen".

Doch, wie geht es nun weiter für den FC Schalke 04? Nach diesem erneuten Rückschlag folgt das so wichtige Spiel bei PAOK Saloniki. Im Hinspiel musste sich S04 mit einem mageren 1:1 zufriedengeben. Jefferson Farfan verletzte sich dort so sehr, dass er auch in Hannover fehlte. Nun gab es erneute Wehwehchen und Keller fragt sich selbst, "welche Mannschaft" er wohl aufstellen kann.

"Jetzt hat sich auch noch Joel Matip verletzt, bei Jermaine Jones und Leon Goretzka weiß ich auch noch nicht, was passiert. Im nächsten Bundesligaspiel kommen dann auch noch zwei gesperrte Spieler dazu. Unsere Situation ist im Moment nicht angenehm", musste Keller zugeben.

Der FC Schalke 04 muss an vielen Baustellen basteln, kämpft aber weiter, denn sie in Saloniki, "das große Ziel erreichen", so der Chefcoach.

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