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Gladbach hat rund 400 Tickets für das Auswärtsspiel gegen Bayer zurückgeschickt, da die überteuerten Karten nicht verkauft werden konnten.

Leverkusen. Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer Leverkusen kämpft für einen fairen Ticketmarkt, doch im eigenen Stadion sind die Preise auch nicht fanfreundlich, weshalb Gladbach jetzt auf die Barrikaden geht.

Holzhäuser kämpft schon lange gegen die Ticketbörse Viagogo, um laut eigener Aussage den Schwarzmarkt zu bekämpfen. Doch die Kartenpreise in Leverkusen sind ebenfalls bereits sehr hoch. In Leverkusen gibt es ein Kartenmodell, nachdem die Vereine drei Töpfen zugeteilt werden. Die Preise unterscheiden sich jedoch drastisch. Tickets aus dem Karten-Topf C kosten 23, aus Topf B 37 und Topf A sogar 67 Euro. Somit müssen Vereine aus Topf A 191 Prozent mehr bezahlen als Fans anderer Vereine.

Hohe Kartenpreise sorgen für Unmut

Die Gladbacher sind in diesem Topf A und haben bis auf vier Karten alle Tickets zurück geschickt, da kaum welche verkauft wurden: "Wir haben diese Karten zunächst wie üblich in den freien Verkauf gegeben, aber es gingen nur sieben Stück weg, der Rest war quasi unverkäuflich", sagte ein Sprecher der Borussia gegenüber der Bild.

Die Fans sind natürlich verärgert über dieses Preisgefälle: "Schon Wahnsinn, was die für die Karten verlangen", sagte ein Fanclub-Mitglied. Die Begründung für dieses Modell von Leverkusen gab Kommunikationschef Meinolf Sprink: "Wir haben das Kartenmodell deshalb eingeführt, um es Rosinenpickern und Schwarzhändlern schwer zu machen."

EURE MEINUNG: Was kann man gegen überteuerte Tickets tun?

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