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Robin Dutt würde eine Rückkehr von Miroslav Klose zu Werder Bremen begrüßen, hält das Geschäft aber wegen der klammen Vereinskasse für unrealistisch.

Bremen. Robin Dutt würde einer Rückkehr von Miroslav Klose zu Werder Bremen im sportlichen Sinne begrüßen. Der Trainer hält die finanzielle Realisierung des Wechsels allerdings für unrealistisch. Die monetäre Situation des Vereins könnte den Abgang von Marko Arnautovic erfordern, den Dutt aber auf einem guten Weg sieht.

"Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten", so Dutt im Interview mit der "Bild", "dass Klose zeitnah zu Werder möchte, hat das meine volle Unterstützung." Der Nationalstürmer in Diensten von Lazio Rom hatte unlängst verlauten lassen, dass er sich durchaus eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen könnte - italienische Medien hatten daraufhin einen zeitnahen Wechsel ins Gespräch gebracht.

"Kann mir vorstellen, was er verdient"

"Sportlich würde ich ihn sofort nehmen", erklärte Werders Übungsleiter. Er sehe aber eine andere Schwierigkeit: "Da ich mir aber ungefähr vorstellen kann, was bei ihm auf dem Gehaltszettel steht, ist es völlig unrealistisch nur einen Gedanken daran zu verschwenden."

Geld in die Kassen spülen könnte ein Verkauf von Angreifer Marko Arnautovic. Dieser hat in der laufenden Saison nur beim Pokal-Aus gegen den 1. FC Saarbrücken (1:3 n.V.) eine Halbzeit lang auf dem Platz gestanden. Dutt stützt den 24-Jährigen: "Marko arbeitet gut, er ist dicht dran. Es wäre keine Überraschung, wenn er in den nächsten Spielen in der Startelf steht."

Arnautovic im nächsten Sommer ablösefrei

Dennoch ist ein Abschied nicht ausgeschlossen. "Das werden wir am 2. September sehen, wenn die Transferperiode abgelaufen ist. Ich beschäftige mich damit nicht. Das ist der Job von Thomas Eichin", verwies Dutt auf seinen Sportdirektor.

Arnautovic soll unter anderem bei West Bromwich Albion im Gespräch gewesen sein, entschied sich jedoch für einen Verbleib. Ein Wechsel würde dem Verein finanziell weiterhelfen. "Dass der Klub sich Gedanken macht, ob er einen Spieler im nächsten Jahr ablösefrei ziehen lassen kann, verstehe ich bei den wirtschaftlichen Bedingungen", so Dutt vielsagend.

Werder Bremen trifft am Freitagabend auf Tabellenführer Borussia Dortmund. Mit einem Sieg könnten die Bremer für mindestens eine Nacht an die Spitze kommen, aber der Coach stapelt tief: "Dortmund spielt in einer anderen Liga. Sportlich und finanziell."

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