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Der FC St. Pauli will sich zwar vom Medienrummel um den Hamburger SV nicht ablenken lassen, kann sich ein Lächeln über das Chaos beim Nachbarn aber nicht verkneifen.

Hamburg. Der Stadtrivale des Hamburger SV betrachtet die neuerlichen Eskapaden beim Liga-Dino mit einem Schmunzeln. Bernd Nehrig vom FC St. Pauli hält die Mallorca-Reisen von Dennis Aogo und Tomas Rincon für unklug, behauptet aber, das Chaos beim ewigen Gegner interessiere beim Kiez-Klub nicht wirklich.

Bei einem Kurz-Trip nach Mallorca nach einer 1:5-Niederlage sei klar, "dass das Geschrei danach groß ist", sagte Nehrig dem NDR: "Es sind ja auch Reisestrapazen. Von daher ist es schon nicht optimal". Die Mittelfeldspieler Aogo und Rincon hatten die von Trainer Thorsten Fink verordneten zwei freien Tage nach dem 1:5 gegen 1899 Hoffenheim für Kurzreisen nach Mallorca genutzt.

Pauli nimmt die Situation aber nicht so ernst

Der Abwehrmann von St. Pauli erklärte, weshalb so etwas beim Stadtrivalen nicht passieren könne: "Weil wir nicht zwei Tage am Stück frei haben." Die Kiez-Kicker würden sich zwar über die negativen Schlagzeilen beim HSV amüsieren, ein großes Thema seien sie aber nicht. "Klar, man nimmt das auf, man lacht auch mal darüber, aber für uns ist das jetzt nicht relevant", so Nehrig.

Der FC St. Pauli bestreitet am Montag das nächste Heimspiel gegen Dynamo Dresden. Nach vier Spieltagen belegen die Hamburger den elften Platz. Die Rothosen bekommen es am Samstag mit Hertha BSC zu tun.

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