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Der Weltmeister von 1990 kritisiert seinen Ex-Klub, der wieder mal suboptimal in die neue Saison startet. Nach den nächsten fünf Spielen müsse abgerechnet werden.

Stuttgart. Zwei Spiele, null Punkte und zwei fürchterliche Auftritte in der Europa-League-Quali: Der VfB Stuttgart hat einen schlechten Saisonstart erwischt. Für Ex-VfB-Profi Thomas Berthold muss der Tag der Abrechnung bald kommen. Dann könnte es für Trainer Bruno Labbadia eng werden.

Bei der 0:1-Niederlage am 2. Spieltag gegen Bayer Leverkusen herrschte bereits eine schlechte Stimmung. Nur 40.800 Fans wollten die Partie in Stuttgart sehen, einige "Bruno raus"-Rufe waren zu hören.

"Man hat in den letzten Jahren einiges an Kredit bei den Fans verspielt", wundert sich Berthold in der Sport Bild nicht wirklich über das relativ geringe Zuschauerinteresse: "Die nächsten Aufgaben werden jetzt zeigen, ob noch ein Stimmungsumschwung möglich ist."

Abrechnung nach fünf weiteren Spielen

Der Weltmeister von 1990, der von 1993 bis 2000 das Trikot der Schwaben trug, scheint aber eher skeptisch zu sein. "Die nächsten Spiele werden nicht einfach, weil auch die Gegner zum Teil schon gehörig unter Druck stehen", sagte Berthold.

Der VfB muss in der Liga in Augsburg, zu Hause gegen 1899 Hoffenheim und bei Hertha BSC ran. Zudem stehen die beiden Partien in der Europa-League-Qualifikation gegen den kroatischen Vertreter HNK Rijeka auf dem Programm.

"Nach den nächsten fünf Partien sollte man abrechnen und ein Fazit ziehen. Dann muss man sehen, ob sogar ein Trainerwechsel notwendig ist", erklärte Berthold. Labbadia braucht also schnell Erfolge, sonst wird es eng.

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