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Borussia Dortmund: Jürgen Klopp schießt gegen Medien

Beim BVB sollte nach sechs Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen eitel Sonnenschein herrschen, doch Trainer Jürgen Klopp stört die Kritik an Innenverteidiger Mats Hummels.

Dortmund. Die Bedenken bei Borussia Dortmund waren vor der Saison groß, den Abgang von Mario Götze zum FC Bayern München kompensieren zu können. 50 Millionen Euro investierte der BVB in Pierre-Emerick Aubameyang, Henrikh Mkhitaryan und Sokratis – allesamt fügten sie sich bereits gut ein.

Die Welt um den Signal-Iduna-Park herum könnte also schöner kaum sein, wäre da nicht die Kritik an Mats Hummels nach dem Länderspiel in der vergangenen Woche gegen Paraguay (3:3) gewesen.

Netzer greift Hummels an – Klopp schlägt zurück

Günter Netzer schrieb in seiner Bild-Kolumne: "Es gab gegen Paraguay haarsträubende Stellungsfehler, allen voran von Mats Hummels, dem immer häufiger gravierende und entscheidende Fehler unterlaufen."

Jürgen Klopp sah sich in der Folge genötigt, seinen Innenverteidiger zu schützen. "Wenn die ganze Nation über eine Person diskutiert und Netzer sich bemüßigt fühlt, einen Abwehrspieler zu nennen und zu sagen, dass der häufig Fehler macht, da verstehe ich die Welt nicht mehr", holte er bei Sky zum Gegenschlag aus.

In der Folge bekamen auch die Medienvertreter ihr Fett weg: "Ihr solltet anfangen, die Tore an den Tatsachen zu diskutieren. Einfach mal nachfragen bei Leuten, die was davon verstehen." Hummels zeigte sich am Sonntag von der Diskussion um seine Person unbeeindruckt. Im Vergleich zum Länderspiel zeigte sich der 24-Jährige gegen Eintracht Braunschweig stark formverbessert.

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