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Aufgrund der kurzen Dauer einer Karriere als Fußballprofi hat sich die Justiz im Fall des ehemaligen Bayern-Spielers generös gezeigt. Breno ist seit Montag Freigänger.

München. Ein Mitarbeiter der JVA München hat eingeräumt, dass die Justiz im Falle Breno generös gehandelt. Aufgrund der kurzen Dauer einer Karriere als Fußballprofi würden andere Maßstäbe gelten.

"Sind unter Zugzwang"

"Im Hinblick auf die relativ kurze Spanne, in der ein Profifußballer seine Karriere fortsetzen kann, sind wir bestrebt da mitzumachen", erklärte ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter der JVA Stadelheim der tz. Bei einem Beruf im Handwerk oder im Büro "hätten wir es nicht so unterstützt. Bei einem Profifußballer aber sind wir unter Zugzwang", führte die Quelle aus.

Probearbeit beim FC Bayern

Breno ist seit Montag Freigänger und arbeitet zunächst probeweise fünf Stunden am Tag beim FC Bayern München. Breno erklärte auf einer vom FC Bayern arrangierten Pressekonferenz seine Situation. Der Brasilianer wird morgens von einem Fahrer zur Säbener Straße gebracht und Nachmittags wieder dort abgeholt. Er steht dabei unter Beobachtung.

Per Gesetz darf ein Häftling bis zum voraussichtlichen Entlassungszeitpunkt eigentlich nicht mehr als 18 Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen haben, um zu dieser Resozialisierungsmaßnahme zugelassen zu werden. Brenos Haft wegen Brandstiftung endet laut Urteilsspruch vom Juli 2012 jedoch erst im April 2016.

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