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Ein HSV-Spieler aus goldenen Zeiten ist erschrocken über die Leistung seines Vereins und erinnert sich an seine schlimmste Niederlage.

Hamburg. Der zweimalige deutsche Meister Ditmar Jakobs hat die Verfassung des Hamburger SV nach dem 1:5 gegen 1899 Hoffenheim mit der von der Saison 1987/88 verglichen. Der damalige Pokalsieger erlebte hohe Niederlagen gegen den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Heute tut Jakobs besonders Torhüter Rene Adler leid.

"So schlimm wie damals"

Gegenüber der "Hamburger Morgenpost" stellte Jakobs fest: "Gegen Hoffenheim war es so schlimm wie damals. Da standen zehn Feldspieler auf dem Platz, die versagt haben." Die Hanseaten hatten sich in der zweiten Halbzeit vier Gegentore eingefangen. Nach zwei Spieltagen stehen bereits acht Gegentore zu Buche.

Ähnlich desaströs war der HSV mit Jakobs vor 26 Jahren. Damals ging der HSV am 2. Spieltag mit 0:6 in München gegen die Bayern unter. Im Laufe der Saison setzte es mit 2:8 gegen Gladbach eine weitere schlimmere Niederlage. "Wir sind wie ein Hühnerhaufen aufgetreten. Haben Harakiri gespielt", erinnert sich der damalige Vorstopper.

"Adler tut mir leid"

Nur einem wollte Jakobs keine Vorwürfe machen. "Keeper Rene Adler tut mir leid. Der musste zuletzt die Bälle ja nur noch aus dem Netz holen", sagte er. Doch der nun 59-Jährige hat Hoffnung. "Ich hoffe, es wird besser", so der gebürtige Oberhausener: "Aber dafür müssen sie eine kräftige Schippe drauflegen."

In der Saison 1887/88 legte der Liga-Dino die Schippe drauf und wurde noch Sechster. Ein Resultat, mit dem die heutigen Saisonziele des HSV erreicht werden würden. Kommenden Samstag bei Hertha BSC können die Norddeutschen die Weichen neu stellen.

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