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Urlaub beendet: Dennis Aogo muss zum Rapport

Dennis Aogo sorgte zuletzt nicht mit guten Leistungen für Schlagzeilen, sondern eher mit seinem Urlaub auf Mallorca nach der 1:5-Pleite gegen Hoffenheim. Jetzt muss er zum Chef.

Hamburg. Dass es beim Hamburger SV öfter drunter und drüber geht, das wissen die meisten Fußball-Fans, doch was sich HSV-Verteidiger Dennis Aogo nach dem 1:5-Debakel gegen die TSG 1899 Hoffenheim geleistet hat, das lässt die HSV-Anhänger nun vor Wut schäumen. Der Nationalspieler flog kurzerhand über die beiden Tage nach Mallorca, um dort Urlaub zu machen.

Aogo muss sich erklären

Torsten Fink, Trainer der Hamburger, gab seinen Spielern nach der vernichtenden Niederlage vergangenen Samstag zwei Tage frei. Plausible Gründe und Erklärungen sucht man vergeblich, doch Aogo, deutscher Nationalspieler, nutzte die Entscheidung, um sich auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca zu entspannen. Nun muss er zum Rapport bei HSV-Sportchef Oliver Kreuzer.

"Ich möchte mit ihm erst mal reden. Aber grundsätzlich ist es nicht gut, wenn in unserer jetzigen Situation ein Spieler auf die Ferieninsel fliegt. Das ist sehr speziell. Das muss er mir erklären", ließ Kreuzer in der Bild verlauten. Fink wurde da schon etwas deutlicher: "Wenn ich höre, dass er nach Mallorca geflogen ist, bin ich sauer. In der Situation macht man das nicht. Das finde ich unpassend."

Keine guten Aussichten auf einen Stammplatz

Auch wenn Aogo wohl keine Strafen droht, muss er nun seine Beweggründe erklären. Kreuzer betonte: "Wir können dem Spieler nicht vorschreiben, was er an freien Tagen zu machen hat."

Seine Chancen auf einen Stammplatz in der ersten Elf der Hamburger haben sich dadurch nicht verbessert. Marcell Jansen (defensiv), Jacques Zoua und Petr Jiracek (offensiv) haben derzeit die Nase vorn.

Fink beschreibt die Situation Aogos nach dem Vorfal wie folgt: "Als Nationalspieler sollte man so clever sein, dass man das nicht macht. Er hat seinem eigenen Ruf geschadet. Er muss gut trainieren, dass er wieder dabei ist."

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