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Zwischen dem VfB Stuttgart und Serdar Tasci gibt es nach dessen Verletzung Streit. Der Abwehrmann will keine OP, der Klub pocht darauf und ist doch machtlos.

Stuttgart. Beim VfB Stuttgart herrschen Unstimmigkeiten wegen der Verletzung von Serdar Tasci. Während der Innenverteidiger bei seinem Meniskus-Einriss im linken Knie auf eine Heilung ohne Operation baut, pocht der Klub auf eine OP.

"Es ist so, dass Serdar die Verletzung konservativ behandeln lassen will, der Verein aber ganz klar wünscht, das arthroskopisch machen zu lassen", wird VfB-Manager Fredi Bobic in der "Bild" zitiert: "Aber er hat sich bei einem Mann seines Vertrauens beraten lassen und der Spieler kann entscheiden, wie er behandelt werden will."

Gemeint ist Mohamed Khalifa, der die Operation des 26-Jährigen ablehnt. Tasci bestätigte die Differenzen: "Ich habe das mit unseren Ärzten und dem Trainer besprochen. Ich möchte einfach keine OP." Der VfB-Kapitän hofft, dass seine Verletzung so komplett verheilt.

Bobic: "Tasci  wird uns Minimum vier Wochen fehlen"

"Er wird uns Minimum vier Wochen fehlen", sagte Bobic. Der Klub fürchtet allerdings, dass Tasci durch einen schlechten Heilungsverlauf einen Rückschlag erleidet und noch länger ausfällt.

Obwohl sich der VfB-Kapitän gegen die Operation und den Wunsch seines Klubs stellt, muss er keine Konsequenzen befürchten. Bobic: "Wir werden ihn natürlich als Verein unterstützen und hoffen, dass es so funktioniert, wie er sich das vorstellt."

Besonders bitter ist die Verletzung für die Schwaben, da mit Georg Niedermeier (Innenbandriss) auch der zweite Stamm-Innenverteidiger für mehrere Wochen ausfällt. Beide fehlen somit auch in den Europa-League-Playoffs gegen HNK Rijeka.

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