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Der VfB Stuttgart hofft auf Bayer Leverkusens Tor-Geiz

Bayer Leverkusen ist gut drauf, feierte einen Sieg im ersten Saisonspiel. Anders sieht es beim VfB Stuttgart aus, der schon am zweiten Spieltag unter Druck steht.

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Stuttgart. Bayer Leverkusen ist erfolgreich in die Saison gestartet. Nach dem Erfolg gegen den SC Freiburg wartet nun der VfB Stuttgart, der nach holpriger Vorbereitung gegen den FSV Mainz unterlag und mächtig unter Druck steht.

Bayer Leverkusen: Frischer Wind und Erfahrung

Leverkusen sprühte zeitweise vor Spielfreude, obwohl Coach Sami Hyypiä auf sportschau.de bemüht war, die Euphoriebremse zu betätigen. "Ich habe das Spiel gar nicht so einseitig gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir eine halbe Stunde sehr gut gespielt, dann haben wir Tempo und Konzentration ein bisschen verloren."

Dennoch zeigte die Werkself beim 3:1-Erfolg schnellen und direkten Fußball, was auch am harmonischen Zusammenspiel der neuen Flügelzange um Heung-Min Son und Sidney Sam lag. Abseits der Offensivgewalt war der erste Auftritt von Emir Spahic in der Liga ansprechend, der Verteidiger gewann 86-Prozent seiner Zweikämpfe und seine Erfahrung war eine Wohltat für die Bayer-Hintermannschaft.

Der Kroate interpretierte seine Rolle sehr offensiv, verfolgte den Gegenspieler hier und da bis ins Mittelfeld - der erste Eindruck war positiv. Zwar muss sich der SC Freiburg nach diversen Abgängen erst noch finden, dennoch zeigte Bayer Leverkusen in den ersten 60 Minuten, dass man auch in dieser Spielzeit um die ersten vier Plätze mitspielen möchte.

Und der VfB Stuttgart? In der Qualifikation zur Europa League hatte sich das Team von Bruno Labbadia schwer getan und auch im DFB-Pokal sahen die Zuschauer im Spiel gegen Dynamo Berlin keine spielerische Meisterleistung der Schwaben. Bei der Niederlage gegen Mainz 05 waren immerhin Fortschritte zu sehen.

VfB Stuttgart: Nun fällt auch Tasci aus

Das Team erarbeitete sich Chancen und kam zu zwei eigenen Treffern. Einzig nach Ballverlusten wirke die Defensive sehr anfällig, hatte zudem Probleme mit dem schnellen Spiel des Gegners. Dazu stieß den Verantwortlichen sauer auf, dass ausgerechnet Shinji Okazaki für Mainz traf, der in Stuttgart kaum ein Bein auf den Boden bekommen hatte.

Doppelt ärgerlich, da seinem 2:1-Treffer eine Abseitsstellung vorausging. "Es war ein klares Abseitstor zum 2:1", meckerte Fredi Bobic bei welt.de. Doch er sah auch: "Wir haben auch klare Chancen gehabt. Es kann auch 3:3 enden oder 4:4. Es ist ein bisschen unglücklich."

Bitter ist zudem, dass Kapitän Serdar Tasci sich einen Anriss am Außenmeniskus zuzog und gegen Leverkusen ausfällt. Gegen Bayer holte der VfB aus den letzten drei Heimspielen nur einen Punkt. Schaffen es die Stuttgarter, ihre Chancenauswertung zu verbessern, ist ein Heimsieg möglich, allerdings muss Labbadia die löchrige Defensive erneut umstellen - ein Pluspunkt für Leverkusen.

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