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Roman Neustädter sauer auf sich selbst: "Das Spiel war scheiße von mir"

Der gebürtige Ukrainer in Diensten des S04 geht mit sich selbst hart ins Gericht. Zudem sprach der Mittelfeldfeldspieler über die Pfiffe vieler Schalke-Fans.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 ist mit der Punkteteilung aus dem 3:3 gegen den Hamburger SV nicht zufrieden. Roman Neustädter äußert sich über die schwache Defensive, die Pfiffe im Stadion und seine eigene Performance aus dem letzten Bundesligaspiel.

"War scheiße von mir"

Für die meisten Akteure des Revierklubs fühlte sich das Remis vergangenen Sonntag in der heimischen Veltins-Arena wohl eher wie eine Niederlage an. Die drei Gegentore fielen unglücklich oder waren die Konsequenz einer schlechten Defensivarbeit. Die Viererkette des FC Schalke geriet zunehmend in die Kritik. Roman Neustädter nimmt die Kollegen jedoch in Schutz: "Das ist nicht nur die Abwehr, das fängt schon vorne an. Wir müssen da hinkommen, dass wir solche dummen Gegentore abstellen."

Besonders hart geht der 25-Jährige dabei mit seiner eigenen Leistung um. "Das Spiel war scheiße von mir", so Neustädter selbstkritisch. Der Mittelfeldmann "arbeite hart daran, es besser zu machen." Seit geraumer Zeit befindet sich Roman Neustädter in einem Formtief. Auf Schalke begann der letztjährige Neuzugang von Borussia Mönchengladbach furios und lieferte so gute Leistungen ab, dass ihn Bundestrainer Joachim Löw zum Nationalspieler machte.

"Pfiffe tun der Mannschaft nicht gut"

Auch über die Kritik in Form der Pfiffe am vergangenen Sonntag sprach die Schalker Nummer 33: "Am ersten Spieltag bringt es nichts, die Mannschaft direkt auszupfeifen. Wir mussten einen kleinen Rückschlag hinnehmen als Julian Draxler ausgewechselt werden musste." Zu diesem Zeitpunkt war das Team des S04 konsterniert und kassierte die beiden Gegentore in der ersten Halbzeit.

Aufgrund dessen zeigten viele Arena-Besucher ihren Unmut und pfiffen die Mannschaft aus. "Ich glaube, das tut der Mannschaft nicht gut, wenn sie schon nach einer halben Stunde ausgepfiffen wird. Das beunruhigt die Truppe nur, aber damit müssen wir umgehen", entgegnet Neustädter.

Gute Kunde gibt es allerdings auch zu vermelden: Julian Draxler ist nach seiner Achillessehnenprellung zurück im Training. Am Mittwochmorgen absolvierte das Schalker Juwel leichtes Lauftraining. Derzeit gilt ein Einsatz am kommenden Samstag beim VfL Wolfsburg durchaus als wahrscheinlich.

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