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Jan Kirchhoff: "In der Realität ist alles noch schöner"

Jan Kirchhoff wechselte im Sommer vom FSV Mainz 05 zum FC Bayern München. Nach zwei Pflichtspiel-Einsätzen schildert der Neuzugang seine Eindrücke der ersten Wochen.

München. Neuzugang Jan Kirchhoff kam vom FSV Mainz 05 zum FC Bayern München. Er wurde bisher in beiden Pflichtspielen dieser Saison eingesetzt. Seine Einsätze absolvierte er lediglich als Einwechselspieler, kommt damit immerhin auf 48 Spielminuten.

"Es pendelt sich alles ein"

Kirchhoff erklärt, dass er gehofft hatte, so schnell Anschluss zu finden. "Bislang läuft es jedenfalls ziemlich gut", sagte Kirchhoff im Interview mit spox. "Es pendelt sich gerade alles ein, ich fühle mich immer wohler. Es macht wahnsinnig Spaß, diese Entwicklung für mich selbst mitzuerleben."

Der Neuzugang vom FSV Mainz 05 gibt zu, dass seine persönlichen Vorstellungen beim FC Bayern längst übertroffen wurden. "Man kann sich vieles vorstellen und ausmalen. Aber wenn man es dann in der Realität erlebt, ist es doch noch ein Stück schöner."

Guardiola, ein akribischer Planer

Kirchhoff gewährt zudem Einblicke in die Arbeitsweise seines neuen Trainers Pep Guardiola. "Seine Besprechungen bereitet er gezielt vor und weiß somit, was genau er uns vermitteln will. Die hält er dann komplett auf Deutsch ab, was schon sehr gut uns sehr verständlich ist. Und wenn er dann mal ins Englische ausweicht, benutzt er Wörter, die jeder versteht."

Für Fragen sei der Coach jederzeit offen: "Er ist sehr umgänglich. Wir können jederzeit einfach nachfragen. Er will, dass jeder versteht, was er meint und fragt deshalb auch oft selbst nach. Und zur Not erklärt er so lange, bis wir alles drin haben."

In der Halbzeit würden Guardiolas Deutsch und die Taktiktafel Kirchhoff zufolge auch ohne große Vorbereitung ausreichen: "Videos werden in der Kabine nicht gezeigt."

Auf der umkämpften Sechser-Position

Guardiola hatte Kirchhoff bisher überraschend auf der für den Innenverteidiger ungewohnten Sechserposition eingewechselt, für den 22-Jährigen kein Problem. "Auf jeden Fall macht es mir auf dieser Position sehr großen Spaß zu spielen, ich fühle mich da sehr wohl. Und der Trainer traut es mir offenbar zu, diese Position alleine vor der Abwehr zu bekleiden."

Mit Thiago, Bastian Schweinsteiger und Javi Martinez hat Kirchhoff auf der Sechs jedoch namhafte Konkurrenz. "Ich freue mich über jede Einsatzminute, die ich mit den Spielern auf diesem Niveau absolvieren kann. Wenn der Trainer mich dort aufstellt, freue ich mich und bin zufrieden."


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