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2009 hätte es Ribery fast nach Barcelona verschlagen. Letztlich waren Hoeneß und Rummenigge für seinen Verbleib entscheidend. Guardiola sprach ihn aber bereits vor vier Jahren an.

München. Bayern Münchens Franck Ribery hat bestätigt, dass Trainer Pep Guardiola ihn 2009 zum FC Barcelona locken wollte. Der Mittelfeldspieler überlegte zwar, entschloss sich letztlich aber den Transfer wegen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß auszuschlagen.

"Mein Nationalmannschaftskollege Eric Abidal, der unter Guardiola bei Barcelona spielte, kam in der Saison 2008/09 auf mich zu", erklärte Ribery die damalige Kontaktaufnahme der Spanier in der Sport Bild: "Natürlich habe ich damals überlegt, zu Barcelona zu wechseln. Sie hatten die beste Mannschaft der Welt."

Zuletzt hatte Guardiola eingeräumt, dass er den Franzosen nach Spanien holen wollte. Allerdings sei es für den Ribery eine schwierige Situation gewesen. "Ich hatte ja einen laufenden Vertrag beim FC Bayern und habe den Klub immer respektiert, auch wegen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß, die mir sehr wichtig sind", erklärte der heute 30-jährige Franzose.

Guardiola schon lange von Ribery begeistert

Von Pep Guardiola war Ribery dagegen sportlich und menschlich fasziniert. Erstmals sprachen beide 2009 miteinander, als die Münchner in der Champions League gegen den FC Barcelona scheiterten: "Als wir ausgeschieden waren, kam Guardiola nach dem 1:1 in München auf mich zu, legte seinen Arm um mich und sagte mir: 'Ich gratuliere dir, du bist der Beste.' Das tat mir gut und hat mir viel bedeutet."

Der französische Linksaußen war in der vergangenen Spielzeit maßgeblich am Triple des FC Bayern beteiligt. In der Bundesliga gelangen ihm in 27 Partien zehn Tore und 15 Torvorlagen, in der Champions League steuerte er in zwölf Partien einen Treffer und fünf Assists bei. Ribery geht jetzt bereits in seine siebte Saison in München.

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