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Der VfL Wolfsburg will gegen die Sperre von Maximilian Arnold Protest einlegen

Am ersten Spieltag der Bundesliga sah Arnold die rote Karte. Nun wurde er vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Damit sind die Wolfsburger allerdings nicht einverstanden.

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg muss laut DFB-Strafmaß zwei Spiele auf Talent Maximilian Arnold verzichten, der am Samstag die rote Karte sah. Allerdings protestieren die Wölfe gegen die Sperre.

Vergangenes Wochenende war die Partie für Arnold am ersten Spieltag der Saison bei der 0-2 Niederlage im Derby gegen Hannover vorzeitig beendet. "Es tut mir leid, dass ich das Team im Stich gelassen habe", sagte der 19-jährige Youngster.

In der 32. Minute zeigte Schiedsrichter Dr. Felix Brych dem Mittelfeldspieler nach Foul an Karim Haggui die rote Karte. Folglich setzte der DFB ein Strafmaß von zwei Spielen Sperre für Arnold an. Diese Entscheidung wolle man laut Geschäftsführer Klaus Allofs in Wolfsburg anfechten.

"Strafantrag nehmen wir nicht an"

"Wir nehmen den Strafantrag des DFB-Sportgerichts gegen Maxi nicht an, weil wir diese Entscheidung als zu hart erachten", sagte er nach Sichtung der Fernsehbilder.

Arnold selber sieht den Pfiff des Unparteiischen, der an der Grenze des Vertretbaren war, durchaus vertretbar: "Ich habe mir die Szene angeguckt und rege mich darüber auf, warum ich es gemacht habe."

Klose muss ein Spiel zuschauen

Momentan hält Maximilan Arnold drei Rekorde in der VW-Stadt. Nachdem er der jüngste Bundesligaspieler und -torschütze wurde, ist er nun auch der jüngste Rotsünder.

Neuzugang Timm Klose flog beim Spiel in Hannover ebenfalls vom Platz. Der Innenverteidiger sah in der 52. Minute die Gelb-Rote-Karte, darf jedoch nur im kommenden Heimspiel gegen Schalke 04 nicht mitwirken. Dieses Straßmaß streben die Wölfe auch für Arnold an.

EURE MEINUNG: Revidiert der DFB die angesetzte Strafe für Arnold noch?

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