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Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger bleibt auch nach dem Kantersieg zum Auftakt ruhig und gibt eine klare Zielsetzung vor.

Berlin. Trotz des überaus erfolgreichen Bundesliga-Auftakts gegen Eintracht Frankfurt (6:1) behält Fabian Lustenberger von Aufsteiger Hertha BSC das Saisonziel Klassenerhalt im Blick. Der Schweizer träumt allerdings noch von der Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2014 und sprach über sein Debüt als Berliner Kapitän.

Zum ersten Spieltag feierte die Hertha bei ihrer Rückkehr in die Bundesliga gleich die Tabellenführung, schlug Frankfurt souverän mit 6:1 und hätte angesichts dreier Pfostentreffer noch deutlich höher gewinnen können. "Das Spiel hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen. Wir haben ein super Spiel gemacht und am Ende auch in der Höhe nicht unverdient gewonnen", analysierte Lustenberger auf der Vereinshomepage.

Dennoch bleibt auch nach dem Kantersieg der Klassenerhalt das klare Ziel der Berliner: "Dann müssen wir zusehen, dass wir regelmäßig punkten und Niederlagen vermeiden. Mit Punktgewinnen geht man automatisch positiver in die nächste Woche. Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte sammeln, um so schnell es geht unser Ziel zu erreichen."

Seine eigene Rolle, immerhin war es nach seiner Beförderung im Sommer das Debüt als hauptamtlicher Kapitän, interpretiert Lustenberger indes nicht anders: "Ich habe ja vorher schon gesagt, dass ich mich nicht verändern werde - dass ich der Fabian Lustenberger bleibe, der ich bin. Ich habe auch nichts an meiner Vorbereitung oder meinen Ritualen geändert, sondern es so durchgezogen wie immer."

"Persönliche Ziele stehen hinter gemeinsamen zurück"

Ohnehin sei die Leistung der Mannschaft für den Einzelnen entscheidend: "Mein Ziel vor jeder Saison ist, dass ich spiele, ganz klar. Ich will Stammspieler sein und meine Einsätze bekommen und dabei natürlich gute Leistungen abliefern. Aber diese persönlichen Ziele stehen ja immer ein wenig hinter dem gemeinsamen Ziel zurück. Wenn es mit der Mannschaft gut läuft, spielt man auch selber besser."

Dennoch hat der Schweizer, der bereits in seine siebte Saison bei der Hertha geht, auch persönliche Ambitionen und träumt noch von einem Platz im Kader der Nationalmannschaft für die WM in Brasilien. "Die Konkurrenz auf meiner Position ist extrem groß. Da gibt es fünf, sechs Spieler, die auch auf internationalem Top-Niveau zum Beispiel in Deutschland oder Italien spielen", weiß aber auch Lustenberger.

Trotzdem will der 25-Jährige, der bereits 145 Pflichtspiele für den Aufsteiger absolvierte, um seine Chance kämpfen: "Ich will meine Leistung bei Hertha bringen, um auf mich aufmerksam zu machen. Natürlich würde ich gerne zur WM 2014 mitfahren, aber schlussendlich kann ich das nur mit meiner Leistung beeinflussen. Wenn die stimmt, ist die Chance größer und alles andere kommt dann danach."

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