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Nach dem Spiel gegen Gladbach sieht Netzer noch Verbesserungsbedarf beim Rekordmeister. Trainer Pep Guardiola sei wesentlich aktiver an der Seitenlinie als zu Barca-Zeiten.

München. Der ehemalige Nationalspieler Günter Netzer sieht den FC Bayern München nach dem ersten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) noch nicht bei vollem Leistungsvermögen. Trainer Pep Guardiola sei an der Seitenlinie viel aktiver als zu seiner Zeit beim FC Barcelona.

"Das war noch kein Zauberfußball aus einer anderen Welt von den Bayern - und das ist auch beruhigend. Es wäre zu viel verlangt, es wäre geradezu unnatürlich, wenn Guardiolas Ideen wie auf Knopfdruck eins zu eins auf dem Platz umgesetzt würden", schrieb Netzer in seiner Kolumne in der Bild am Sonntag.

Bei Barca von langfristiger Planung profitiert

Der spanische Trainer sei noch auf der Suche: "Es scheint mir, dass Guardiola noch seine Idealformation sucht. Er war zu meinem Erstaunen auch sehr aktiv an der Seitenlinie. Bei Barcelona habe ich ihn nie so an der Seitenlinie gesehen."

Netzer betonte aber auch, dass Guardiola mit dem FC Bayern gerade am Anfang seiner Arbeit steht, während er bei Barcelona von langfristiger Planung profitierte. "Dort hatte er eine Mannschaft, die er über Jahre geformt hat und bei der die Automatismen bereits funktioniert haben. Diese Aufgabe steht ihm bei Bayern noch bevor, hier gilt es etwas zu entwickeln und diese Arbeit liegt vor ihm", erklärte der 68-Jährige.

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