thumbnail Hallo,

Bayer Leverkusen kreiert ein magisches Dreieck

Mit dem 3:1 gegen Freiburg schafft Bayer Leverkusen einen Saisonstart nach Maß. In der Offensive harmonieren Kießling, Sam und Son total. Alle drei trafen gegen den Sportclub.

Leverkusen. Als die erste Pflichtaufgabe in der gerade begonnenen Bundesliga-Saison gelöst war, herrschte bei Bayer Leverkusen große Zufriedenheit. „Wir wollten etwas zeigen, das ist uns gelungen“, sagte Stürmer Stefan Kießling nach dem 3:1-Sieg gegen den SC Freiburg.

Dem 29-Jährigen war bei dem Auftakterfolg das 1:0 und damit der siebte Treffer in einem Bundesliga-Spiel hintereinander gelungen -  Vereinsrekord! „Wirklich? Schon wieder ein Rekord?“, witzelte Kießling, der in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren Top-Leistungen doch noch ein WM-Ticket lösen will.

Das Spiel gegen Freiburg war dabei ein guter Anfang, wenngleich Kießling natürlich nicht der einzige Leverkusener war, der überzeugte. Vor allem das neue Mittelfeld-Duo bestehend aus Sidney Sam und dem vom Hamburger SV gekommenen Heung-Min Son begeisterte am Samstagnachmittag das Publikum. Nachdem Mike Hanke kurz vor der Pause Kießlings Führungstreffer für Bayer egalisiert hatte, war es Son, der nach Wiederanpfiff die alten Verhältnisse wiederherstellte.

Magisches Dreick für Bayer?

Nach einem langen Pass von Abwehrspieler Ömer Toprak lief Sam alleine aufs Tor zu, bediente uneigennützig den Südkoreaner, und der traf zur erneuten Führung. Schon bevor Sam selbst wenig später für die Entscheidung sorgte, murmelten die Zuschauer in der BayArena etwas von einem neuen magischen Dreieck bei dem Champions-League-Teilnehmer, bei dem sich der Verlust von André Schürrle (jetzt bei Chelsea London) nicht bemerkbar machte.

Ob es tatsächlich so weit kommt, steht noch in den Sternen. Klar ist: Gegen Freiburg harmonierte das Trio Kießling, Sam und Son total. „Wir beide ergänzen uns sehr gut. Ich freue mich, dass Sonny sein erstes Tor geschossen hat. Dass ich es vorgelegt habe, ist umso schöner“, sagte Sam nach dem Schlusspfiff. Kießling erklärte etwas zurückhaltender: „Ob wir ein magisches Dreieck sein können, werden wir in den kommenden Wochen sehen.“

Das 3:1 gegen Freiburg bedeutete einen rundum gelungenen Start, aber es war nicht der richtige Zeitpunkt, um die Contenance zu verlieren. Dafür waren die Gäste am Samstag schlichtweg zu schlecht. Selbst SC-Coach Christian Streich sagte nach dem Schlusspfiff: „Die Jungs sind gerannt und haben gekämpft. Aber wir hatten nicht den Hauch einer Chance. Wenn Leverkusen gewollt hätte, hätten sie uns abschießen können.“

Ein weiterer Treffer hätte am Ende tatsächlich im Ergebnisbogen stehen müssen, aber Schiedsrichter Günter Perl verweigerte einem 25-Meter-Tor von Sebastian Boenisch beim Stand von 1:0 wegen angeblichen Abseits die Anerkennung. Am Ende ärgerte sich niemand mehr darüber.

EURE MEINUNG: Wo landet Bayer am Saisonende?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig