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Dieter Hecking ist für seine klare Kante in Interviews bekannt. Nach der Partie und der Niederlage in Hannover brodelte der Coach innerlich und ließ zwischen den Zeilen lesen.

Hannover. Für den VfL Wolfsburg war die Reise zu Hannover 96 nicht wirklich weit, sie war dennoch vergebens. Mit 0:2 unterlag das Team von Dieter Hecking und kassierte zwei Platzverweise. Die brachten den Trainer auf die Palme.

Nach dem Spiel diskutierte Dieter Hecking noch lange mit dem Schiedsrichtergespann um FIFA-Referee Dr. Felix Brych. Ironisch entgegnete Hecking vor dem Sky-Mikro, dass er die beiden Entscheidungen "wie der Schiedsrichter" sah.

Hecking meinte die Platzverweise für Youngster Maximilian Arnold und Neuzugang Timm Klose. Arnold sah glatt Rot nach einem überharten Einsteigen gegen Hannovers Haggui. Klose bekam Gelbrot wegen wiederholtem Foulspiel. Beide Entscheidung waren vertretbar. Für Hecking offenbar nicht.

Denn der VfL-Trainer schob dann noch verstimmt und vielsagend nach: "Wenn der Schiedsrichter das so sieht, dann gibt es da nichts dran zu deuteln, oder?" Die Niederlage werde "aufgearbeitet", so wie der VfL "es immer macht", ergänzte der Coach.

Auch Wolfsburg-Manager Klaus Allofs gab ein kurzes Statement ab: "Es ist schwer, mit neun Mann so ein Spiel zu gewinnen." Diese Niederlage in Kombination mit den beiden Feldverweisen ist alles andere als ein guter Bundesligastart für die Niedersachsen.

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