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Pep Guardiola war nur fast ganz zufrieden mit der Leistung seiner Elf, Lucien Favre haderte mit den fragwürdigen Elfer-Pfiffen und Franck Ribery hatte viel Spaß am 3:1-Sieg.

München. Neu-Trainer Pep Guardiola war erleichtert über die drei Punkte des FC Bayern zum Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach. Insgesamt war er auch mit der zugehörigen Leistung seiner Elf zufrieden, haderte jedoch mit einer unkonzentrierten Phase und Mängeln im defensiven Umschaltspiel. "In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit hatten wir keine Spielkontrolle und haben uns einen Konter nach dem anderen gefangen. Ansonsten haben wir aber ein gutes Spiel gegen einen starken Gegner gemacht", äußerte der Spanier gegenüber Pay-TV-Sender Sky. Nachdem Linksverteidiger David Alaba daraufhin etwas stärker nach vorne schob, sei der Missstand aber wieder behoben worden.

Ribery hatte seinen Spaß

Bester Mann nicht nur in Guardiolas Reihen, sondern wohl auf dem gesamten Platz war derweil Franck Ribery. Der Franzose sprühte vor Spielfreude und war an der Entstehung der ersten beiden Treffer teilweise glanzvoll beteiligt. "Ich bin ein bisschen müde, denn wir sind viel gelaufen und haben ständig attackiert", äußerte er am ARD-Mikrofon und ergänzte lächelnd: "Wir haben heute viel Spaß gehabt, das war wichtig. Gerade im ersten Spiel, das nie einfach ist."

Einfach war es für die Bayern am Freitagabend tatsächlich nicht immer. Nach den früheren Toren durch Arjen Robben und Mario Mandzukic kam Gladbach durch das Eigentor von Dante kurz vor der Pause wieder zurück ins Spiel. Erst mit der kuriosen Elfmeter-Geschichte folgte die endgültige Entscheidung. Vor allem der zweite Pfiff war dabei durchaus fragwürdig, wie auch Gladbachs Torwart Marc-Andre ter Stegen gegenüber Sky befand, seine Meinung nach Ansicht der Fernsehbilder aber revidierte: "Dann hat der Schiedsrichter ja doch nicht alles falsch gemacht."

Favre beklagt fehlende Kaltschnäuzigkeit

Sein Trainer Lucien Favre zeigte sich im ARD-Studio indes deutlich impulsiver. "Ich habe Respekt vor dem schweren Job eines Schiedsrichters. Aber für das würde ich nie pfeifen. Die Regeln sind einfach nicht klar genug."

Abgesehen vom Strafstoß-Streitfall beklagte der Schweizer vor allem die mangelnde Chancenverwertung der Gladbacher: "Wir haben schlichtweg zu viele Gelegenheiten ausgelassen. So eine Fülle von Torchancen haben wir bisher selten gehabt, schon gar nicht in München", bilanzierte Favre, der seine taktische Ausrichtung nicht bereute. "Wir haben eben etwas gewagt. Manchmal war es gar zu riskant und die Balance zwischen Offensive und Defensive hat nicht gestimmt. Daran und an vielen weiteren Details werden wir arbeiten."

EURE MEINUNG: Waren die beiden Elfmeter berechtigt?

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