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Gladbachs Trainer hat das System des deutschen Rekordmeisters analysiert und glaubt, seine Mannschaft richtig darauf einstellen zu können.

München. Am Freitag eröffnet Triple-Sieger FC Bayern München die neue Bundesliga-Saison mit dem Auftaktspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Lucien Favre, Trainer der Gäste, glaubt an einen Erfolg und will die Taktik von Bayern-Coach Pep Guardiola aushebeln.

Favre: "Wir müssen etwas wagen!"

"Ich weiß, wie Guardiola spielt. Sie bilden überall auf dem Platz Dreiecke, so dass der Ballführende immer zwei Anspielmöglichkeiten hat", erklärte Favre auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel und fuhr fort: "Die Pässe gehen fast immer nach vorne. Das schaffen sie, weil sie immer in Bewegung sind und immer einen Winkel finden."

Ein passendes Gegenmittel glaubt der Schweizer gefunden zu haben: "Man muss selbst viel laufen, in höchstem Tempo agieren – und wir müssen den Mut haben, auch selbst Fußball zu spielen. Wir müssen etwas wagen!", forderte der Fußballlehrer.

In der ersten Begegnung gegen Guardiolas Bayern im Rahmen des Telekom Cups funktionierte das noch nicht - Gladbach unterlag mit 1:5. "Das hatte nichts mit ihrem System zu tun. Da haben wir einfach große individuelle Fehler gemacht", beruhigte Favre.

Guardiola: "Er kann es schaffen"

Voller Respekt vor dem Gegenüber ist indes Pep Guardiola. "Natürlich kann er es schaffen, uns zu stoppen. Er kann eine gute Arbeit machen", lobte der Spanier gegenüber der Bild und führte die Stärken der Gäste aus: "Sie haben eine sehr gute Organisation, sehr gute Ordnung, eine perfekte Defensivarbeit. Sie kontern sehr gut. Im Ballbesitz haben sie eine gute Ruhe."

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