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Im zweiten Jahr nach seiner Rückkehr zum HSV erwartet der Kapitän eine Steigerung - von sich selbst und von der gesamten Mannschaft.

Hamburg. HSV-Kapitän Rafael van der Vaart fiebert dem Start in die Bundesliga-Saison beim FC Schalke 04 entgegen. Der 30-Jährige hofft, dass die Mannschaft im Vergleich zu den oft lustlosen Auftritten in der Vorbereitung einen Schritt nach vorne machten kann. Auch von sich selbst erwartet er im zweiten Jahr nach seiner Rückkehr eine Steigerung.

Mehr Torgefahr gefordert

"Ich habe jetzt die komplette Vorbereitung durchgezogen, private Probleme hinter mir gelassen. Die Motivationsspritzen verpasse ich mir selbst", zeigte sich van der Vaart im Interview mit Sport1 optimistisch.

Musste der Mittelfeldstar im Vorjahr noch weite Wege für die Mitspieler gehen, soll er sich in Abstimmung mit Trainer Thorsten Fink künftig mehr auf seine Qualitäten als Schütze und Vorbereiter konzentrieren dürfen: "Wir wollen jetzt probieren, mich wieder ein bisschen näher an den Strafraum zu bringen. Da kann ich der Mannschaft sicher am besten helfen."

Platz sechs ein Ziel, keine Pflicht

Obwohl der Erwartungsdruck in Hamburg traditionell groß ist, formulierte der Kapitän das Saisonziel eher defensiv: "Nach Platz sieben in der vergangenen Saison haben wir uns jetzt den sechsten Platz zum Ziel gesetzt. Das ist kein Versprechen und keine Pflicht, aber ein Ziel. Und ein Ziel brauchst du im Profisport."

Auftritte wie in Dresden "dürfen wir uns auch in einem Benefizspiel nicht erlauben", stellte van der Vaart klar. Nach dem 0:4 beim Zweitligisten hatte sich der neue Sportdirektor Oliver Kreuzer die Mannschaft zur Brust genommen. Für den Kapitän die richtige Herangehensweise: "Er macht einen sehr klaren, zielstrebigen Eindruck. Seine Herangehensweise und seine Mentalität gefallen mir. Er sagt uns Spielern auch ordentlich Bescheid, wenn es nötig ist."

Schalke gleich eine "Standortbestimmung"

Das Auftaktspiel bei Champions-League-Teilnehmer Schalke 04 wertet der Spielmacher gleich als "ernstzunehmende Standortbestimmung." Der niederländische Nationalspieler warnt besonders vor seinem Landsmann Klaas-Jan Huntelaar: "Er ist nie ganz auszuschalten. Man muss ihn so weit wie möglich vom Tor weghalten. Und ein bisschen darauf hoffen, dass er sich noch nicht warmgeschossen hat."

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Nach Zwischenstationen bei Real Madrid und Tottenham Hotspur kehrte van der Vaart im August 2012 zum Hamburger SV zurück, wo er bereits von 2005 und 2008 unter Vertrag stand. Für die Hanseaten erzielte der Mittelfeldspieler in 141 Pflichtspielen 54 Tore.

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