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Leon Goretzka will lernen, spielen und fühlt sich auf Schalke "richtig wohl"

Schalkes Leon Goretzka: "Ich stelle mich erstmal hinten an"

Leon Goretzka will lernen, spielen und fühlt sich auf Schalke "richtig wohl"

Bongarts

Der Neuzugang des S04 backt vorerst kleine Brötchen und drängt sich nicht in den Vordergrund. Auf Schalke fühlt sich das Talent richtig wohl und freut sich, dass es bald losgeht.

Aus Gelsenkirchen berichtet Hassan Talib Haji

Beim FC Schalke 04 ist kein dunkles Wölkchen zu sehen, sowohl im königsblauen Himmel am Trainingsgelände als auch im Verein selbst. Der Revierklub bereitet sich akribisch auf das erste Pflichtspiel im DFB-Pokal und den damit verbundenen Saisonstart vor. Jungstar Leon Goretzka freut sich diebisch auf den ersten Pfiff. Gegen den FC Nöttingen folgt der erste Aufgalopp.

Vorbereitung nicht die "schönste Zeit"

Viel und hart haben die Protagonisten der Königsblauen in den letzten Wochen schuften müssen. Für Mittelfeld-Juwel Leon Goretzka ist die Vorbereitung "nicht die schönste Zeit im Jahr", doch der Youngster hat sich "gut eingelebt" und fühlt sich "mittlerweile richtig wohl" auf Schalke.

Über die strapazierende und gleichwohl anstrengende Vorbereitung klagt der 18-Jährige nicht wirklich, denn "sie ist wichtig. Ich denke, wir haben die Vorbereitung gut absolviert und deswegen sind wir jetzt alle froh, dass es bald wieder losgeht." Das Fazit des aus Bochum gekommenen Talents fällt nüchtern aus. Die Vorbereitung war "gut". Und weiter: "Wir haben eine Menge gemacht, aber auch dosiert. Jetzt gehen wir darauf zu, dass wir spritziger werden, von daher passt das schon."

Auf Schalke standen an diesem sonnigen Donnerstag die Athletiktrainer im Fokus. Mit schweren Medizinbällen und mühevollen Koordinationsübungen trieben sie den Spielern den Schweiß auf die Stirn. Nun geht es für den FC Schalke in der ersten Hauptrunde des DFB Pokals am kommenden Montag zum FC Nöttingen. Ein schweres Los? "Es kommt darauf an, wie man die Mannschaft einstellt", so Goretzka mit einem Augenzwinkern in Richtung von Cheftrainer Jens Keller.

Ein unterklassiger Gegner gilt im DFB Pokal durchaus als gefährlich. Immer wieder erwischt es den ein oder anderen Bundesligisten. Doch Goretzka zeigt sich im Hinblick auf die anstehende Aufgabe selbstbewusst: "Ich glaube nicht, dass wir damit ein Problem haben werden." An einem Weiterkommen zweifelt die neue Nummer acht des S04 nicht. Der Verein erreiche die nächste Runde, denn "das muss unser Ziel sein."

Mehr Konkurrenz ist "positiv"

Der Gegner dürfe nicht unterschätzt werden, eine mangelnde Konzentration verneint Goretzka. Die gäbe es in der Mannschaft nicht. "Das ist ein Pflichtspiel in einem für uns wichtigen Wettbewerb und deswegen werden wir da auf den Punkt fit sein."

"Gorre" sieht sich auf seiner Position mit starker Konkurrenz konfrontiert, doch das sieht der Junioren-Nationalspieler gelassen und zeigt sich zurückhaltend: "Es kann nur positiv für unsere Truppe sein, dass es da mehr Konkurrenz gibt. Ich bin bereit von den gestandenen Nationalspielern zu lernen. Ich stelle mich erstmal hinten an." Aber Goretzka sagt auch: "Selbstverständlich freue ich mich, wenn ich auf dem Platz stehen kann. Egal wo."

Am kommenden Montag (5. August) muss der FC Schalke 04 zum DFB Pokalspiel gegen den FC Nöttingen in den altehrwürdigen Karlsruher Wildpark.

EURE MEINUNG: Wird dem S04 ein guter Saisonstart gelingen?

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