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Regt sich noch immer über eine Niederlage der Bayern auf

Jupp Heynckes: "Die Mannschaft ist noch nicht so weit, um eine Top-Leistung abzurufen"

Regt sich noch immer über eine Niederlage der Bayern auf

Jupp Heynckes wird Interimstrainer bei Bayern München

Der Erfolgstrainer des FC Bayern spricht über die überhitzte Atmosphäre im Fußball, seine Bayern-Zeit und den aktuellen Fortschritt des Triple-Siegers.

München. Jupp Heynckes sprach im aktuellen Sportstudio des ZDF über seinen FC Bayern, seine Zukunftspläne und den aktuellen Fortschritt des Triple-Gewinners. Pep Guardiola bekommt dabei viel Lob ab. Ein weiteres Engagement als Trainer schloss Heynckes aus.

Perfektes Team

Für den ehemaligen Trainer war die Niederlage im Champions League-Finale 2012 der Knackpunkt für den Erfolg: "Ich habe selten eine Mannschaft trainiert, die so harmonisch war und so fixiert auf den Erfolg", erklärte er. Auch Heynckes hat sich das Spiel angeschaut und sich über die Niederlage aufgeregt: "Das sind noch meine Jungs, natürlich rege ich mich da auf!"

Es war das erste Spiel unter Pep, in dem man sah, dass noch nicht alle Mechanismen greifen, analysierte Heynckes: "Die Mannschaft ist noch nicht so weit, um eine absolute Top-Leistung abrufen zu können."

Dennoch gibt es viel Lob für den neuen Coach: "Pep ist ein wahnsinnig sympathischer Kollege, er sieht richtig gut aus, kleidet sich gut und hat eine perfekt funktionierende Mannschaft übernommen. Was spricht noch gegen den Erfolg", scherzte er und konnte sich Eigenlob nicht verkneifen. Guardiola suchte das Gespräch mit Heynckes: "Er hat über Rummenigge signalisiert, dass er gerne mit mir sprechen wollte. Das ist bisher aber nicht zustande gekommen", erklärte er weiter.

Keine Trainertätigkeit mehr

Der Erfolgstrainer schloss eine weitere Tätigkeit kategorisch aus: "Irgendwann muss man sich auch klar werden, dass es ein Leben nach dem Fußball gibt. Das habe ich jetzt und bin sehr zufrieden. Natürlich werde ich nicht mehr trainieren, auch keine Nationalmannschaft. Man soll es dabei belassen und ich werde ins zweite Glied gehen, in den Ruhestand."

Dabei zieht er noch einmal eine kurze Bilanz über die letzte Saison: "Es ist wichtig, dass man sich von der überhitzten Atmosphäre nicht anstecken lässt, vor allem wenn der Trainer gefordert ist. Das habe ich ganz gut hinbekommen", fügte er hinzu. Den Bundesliga-Auftakt wird Heynckes sich nicht in der Allianz Arena anschauen: "Da werde ich bei mir im Wohnzimmer sitzen. Ich bin ein bisschen mehr für den FC Bayern, das sind meine Jungs."

EURE MEINUNG: Wird Pep die perfekt funktionierende Bayern-Mannschaft nochmals verbessern?

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