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Der HSV, Werder Bremen und Hannover 96 schwächelten in der letzten Saison. Grund genug für den VfL-Trainer, eine Kampfansage im Norden auszusprechen.

Bad Ragaz/Schweiz. Der VfL Wolfsburg hat sich in der letzten Saison nicht unbedingt von seiner besten Seite präsentiert, am Ende stand Platz 11. Nun schraubt Dieter Hecking die Ansprüche hoch.

Macht-Vakuum im Norden

Denn im Norden Fußball-Deutschlands herrscht ein Macht-Vakuum. Der Hamburger SV landete auf Platz 7, war aber über die Saison überaus unkonstant. Hannover 96 wurde Neunter, mit der drittschlechtesten Abwehr der Liga, und Werder Bremen kämpfte bis kurz vor Schluss noch gegen den Abstieg. Daher sagte Hecking zum Abschluss des Trainingslagers in Bad Ragaz (Schweiz): "Ich möchte vor Bremen, Hamburg und Hannover die Nummer 1 werden."

Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt der Trainer sich nun mehr Zeit für Einzelgespräche, unter anderem mit Diego, Ja-Cheol Koo, Vieirinha und Bas Dost: "Die Meinung meiner Führungsspieler ist mir wichtig, um zu sehen, was wir noch verbessern müssen."

Stammelf abgeschafft

Doch nicht nur die Einzelgespräche sind ein Mittel für Hecking. Nicht nur beim FC Bayern München ist laut Matthias Sammer die Stammelf abgeschafft, auch der 48-jährige Trainer verzichtet auf den Begriff der Stammelf: "Bei der Qualität unseres Kaders gibt es eigentlich keinen Stamm mehr. Aber ich habe eine Achse im Kopf." Zu dieser werden wohl unter anderem Spielmacher Diego, Innenverteidiger Naldo und Keeper Diego Benaglio gehören.

EURE MEINUNG: Hat der VfL Wolfsburg das Zeug zur Nummer 1 im Norden?

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