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Der Mittelfeldmann widerspricht seinem Vater, er sei schon fast bei United gewesen – er wollte unbedingt zu Bayern. Barca hingegen habe sich nicht um sein Bleiben bemüht.

München. Thiago Alcantara fühlte sich nicht ausreichend wertgeschätzt beim FC Barcelona, wie er in einem Interview kundtat. Dies sei der Grund für seine Wechselambitionen gewesen, beim FC Bayern München fühlt er sich bereits nach kurzer Zeit pudelwohl.

"Ich wollte geschätzt werden", sagte Thiago am Donnerstag gegenüber Rac1. "Ich wollte gehen und der Klub hat nichts getan, um mich zu halten."

"Niemand hat mich kontaktiert"

"Sie wussten, dass ich gehen wollte, aber niemand aus dem Verein hat mich kontaktiert, um mich zum Bleiben zu überreden. Aber sei's drum – es ist besser, in die Zukunft zu schauen. München ist wunderbar, sehr schön, und die Leute im Verein und in der Stadt haben es mir viel leichter gemacht, mich einzugewöhnen."

Nach dem 25-Millionen-Wechsel zum Triplesieger hatte sein Vater Mazinho zuletzt mitgeteilt, vorher sei man mit Manchester United praktisch einig gewesen: "Niemand von Manchester United hat mit uns gesprochen", so Thiago. "Bayern war immer meine erste Option. Ob Real Madrid mich wollte? Das ist meine eigene Angelegenheit."

Rückkehr trotzdem nicht ausgeschlossen

Thiago weiter: "Im Sommer hatte ich eine Menge Geduld. Ich habe gewartet und gewartet, aber irgendwann ist ein Punkt erreicht."

Trotzdem will er eine Rückkehr in der Zukunft nicht völlig ausschließen: "Ich würde niemals die Tür für Barca völlig schließen – der Klub hat mir so viel gegeben."

EURE MEINUNG: Könnt Ihr Thiagos Beweggründe nachvollziehen, oder hätte er bei Barca Geduld beweisen sollen?

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