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Jens Keller: Bei Schalke wird es "zu Beginn" Härtefälle geben

Der Trainer des S04 weist darauf hin, dass sein Kader Optionen hergibt, die zwangsläufig einen Teil seiner Spieler enttäuschen werden.

Gelsenkirchen/Klagenfurt. Cheftrainer Jens Keller justiert das Team des FC Schalke 04 und stellt es auf die kommende Saison ein. Im Gespräch mit der Recklinghäuser Zeitung verriet der 42-Jährige, dass es wenige Änderungen geben wird, sollte sich eine Stammelf herauskristallisieren.

Härtefälle vorprogrammiert

Der FC Schalke 04 gibt eine neue Richtung vor. Gute Stimmung im Kader und ein großer Konkurrenzkampf sind nicht nur erwünscht, letzteres ist ausdrücklich gewollt. Ob beides in Einklang zu bringen ist, wird die Zeit zeigen. "Es wird genug Spieler geben", so Jens Keller, "die zu Beginn wenig oder gar nicht zum Einsatz kommen." Bei diesen Spielern "wird die Stimmung gedrückter sein."

Der gebürtige Stuttgarter ist logischerweise daran interessiert, die "beste Mannschaft" auf den Platz zu schicken. "Wenn sich eine Elf im Laufe der Saison bewährt, dann wird es wenig Änderungen geben."

Keller macht deutlich: wer spielen will, muss Leistung bringen. Der qualitativ breiter aufgestellte Kader gibt dem Trainer Freiraum.

Kolasinac oder Fuchs – Entscheidung noch offen

Auch drei Personalien besprach der Schalke-Coach. Das Duell zwischen Sead Kolasinac und Christian Fuchs ist derzeit noch völlig offen, denn "wer zum Saisonstart die linke Abwehrseite einnimmt, ist noch nicht entschieden."

Zu Juwel Leon Goretzka, der überall großes Lob aufgrund seiner Fähigkeiten erntet, bremst Jens Keller die Erwartungen. Man solle nicht davon ausgehen, dass er schon "zu Saisonbeginn voll durchstartet."

Derzeit weilt S04 noch im Trainingslager in Klagenfurt und wird am Freitag zurück nach Gelsenkirchen reisen. Am Samstag findet auf dem Arenagelände die große Saisoneröffnung statt, auf der über 100.000 Schalke-Fans erwartet werden. Im Anschluss daran folgt das bereits ausverkaufte Abschiedsspiel für Fan-Liebling Raul Gonzalez Blanco.

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