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Felix Magath will augenblicklich kein Trainer mehr sein

Felix Magath will nicht mehr als Trainer arbeiten - Zukunft als Manager?

Felix Magath will augenblicklich kein Trainer mehr sein

Bongarts

Der ehemalige Trainer ließ die Frage, ob er noch einmal an der Seitenlinie Platz nehmen wird zwar vielsagend offen, ließ allerdings durchblicken, dass dies aktuell kein Thema sei.

Hamburg. Der ehemalige Meistercoach Felix Magath will knapp ein Jahr nach seinem Rauswurf beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht mehr zurück auf die Trainerbank. "Man soll nie Nie sagen. Dass ich noch einmal als Trainer arbeiten werde, kann ich mir aber im Augenblick nicht vorstellen", sagte Magath einen Tag vor seinem 60. Geburtstag (Freitag) in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt: "Den Job, der mich derart reizen würde, mich noch mal von meiner Familie zu trennen, den sehe ich nicht, in Deutschland schon gar nicht."

Nach seinem Aus bei den Wölfen wollte der ehemalige Nationalspieler noch unbedingt einen neuen Klub übernehmen. "Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das wirklich noch will. Zurück in diese Mühle aus permanentem internem und öffentlichem Druck, zurück in diese zum Teil ohnmächtige Abhängigkeit von Zufälligkeiten, ob Spieler X an diesem Tag den Ball nun trifft oder nicht", sagte Magath, der 2005 und 2006 das Double mit dem FC Bayern geholt hatte und 2009 mit dem VfL Wolfsburg Meister wurde. Obwohl es immer mal wieder Anfragen von Klubs gegeben habe, habe er konkrete Verhandlungen "zuletzt nicht mehr geführt".

Zudem schloss Magath, der in Wolfsburg wegen seiner verfehlten Personalpolitik heftig in die Kritik geraten war, auch ein Engagement im Ausland aus. "Ich wollte immer mal ins Ausland gehen. Aber dann sollte man als Trainer auch die jeweilige Landessprache sprechen", sagte Magath, "ich kann leidlich Englisch. Die Neigung der Klubs in der Premier League, einen deutschen Coach zu holen, ist indes nicht gerade groß."

Komplett vom Fußball verabschieden will sich Magath nicht, er sieht seine Zukunft allerdings eher als Manager. Grundsätzlich könne er sich vorstellen, "einen Klub zu führen". Eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Hamburger SV, über die zuletzt spekuliert worden war, "ist für mich momentan kein Thema", sagte Magath: "Mir hat bislang niemand erklären können, wie es beim HSV aussieht. Ich kann in diesem Verein keine Strukturen erkennen. Und was derzeit öffentlich zwischen Vorstand und Aufsichtsrat abläuft, irritiert mich."

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