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Edgar Prib will sich bei Hannover weiter entwickeln und erklärte seine Absage an den BVB. Prib glaubt an die Qualifikation für die EL und sprach auch über Trainer Slomka.

Hannover. Nach seinem Wechsel von Greuther Fürth zu Hannover 96 hat Edgar Prib die ausschlaggebenden Argumente für die Niedersachsen erklärt und das Saisonziel vorgegeben. Neben Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg war auch Champions-League-Finalist Borussia Dortmund an dem 23-Jährigen interessiert, Prib wolle sich aber erst mal weiter entwickeln.

"Jeder Spieler muss das für sich entscheiden. Mir war die Wahrscheinlichkeit zu spielen wichtig. In Dortmund ist das Zentrum aber so eng besetzt, dass ich dort kaum eine Chance gesehen habe. Ich will weiter Erfahrung durch regelmäßige Einsätze sammeln, um eine gute Basis zu haben", erklärte Prib in der Sport Bild.

Die Chance dafür sehe er dagegen eher bei Hannover: "Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, Hannover 96 ist richtig. Hier will ich mich in der Start-Aufstellung festbeißen."

"Ich habe mich gebraucht gefühlt"

Darüber hinaus seien auch die Gespräche mit 96-Manager Dirk Dufner und Trainer Mirko Slomka überzeugend gewesen: "Ich hatte das Gefühl, dass der Verein unbedingt mit mir arbeiten will. Ich habe mich gebraucht gefühlt, das hat mich direkt überzeugt."

Es sei deshalb auch kein Problem, dass Hannover, im Gegensatz zu den ebenfalls interessierten Frankfurtern und Freiburgern, nicht international spiele. "Dann packen wir die Europa League eben in der neuen Saison. Es ist ja unser aller Ziel, dorthin zu kommen. Und die Qualität in unserer Mannschaft ist dafür groß genug", prophezeite Prib.

Schwierige Vorbereitung aufgrund von Verletzungen

Aber der 23-Jährige mahnte auch angesichts der insgesamt bereits 13 verletzten Profis während der Vorbereitung: "Sich einzuspielen ist da nicht einfach. Aber wir sind Profis und müssen damit umgehen. Jeden Tag zu fluchen hilft nicht weiter. Außerdem sind im Trainingslager in Stegersbach mehrere Spieler ins Mannschaftstraining zurückgekehrt."

Nach wie vor muss Hannover allerdings auf Leistungsträger wie Manuel Schmiedebach (Muskelfaserriss), Leon Andreasen (Knieprobleme) oder Didier Ya Konan (Knorpelschaden) verzichten. Dagegen absolvierte Abwehrspieler Hiroki Sakai nach überstandenem Muskelfaserriss im Oberschenkel am Dienstag erfolgreich einen Belastungstest.

In 27 Bundesliga-Spielen gelangen Prib in der Vorsaison für Absteiger Greuther Fürth drei Tore und sechs Torvorlagen, womit er an über einem Drittel der Fürther Tore direkt beteiligt war. Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei Hannover läuft bis 2017, die Niedersachsen überwiesen für den Linksfuß 2,5 Millionen Euro an Fürth.

EURE MEINUNG: Kann 96 nächste Saison im Kampf um die internationalen Plätze ein Wörtchen mitreden?

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