thumbnail Hallo,

Mit hängenden Köpfen verließen die Bremer nach der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig das Feld. Wieder gelang kein Testspielsieg. Angst macht sich an der Weser aber keine breit.

Aus der Leipziger Red-Bull-Arena berichtet Fabian Biastoch

Leipzig. Wieder eine Niederlage für Werder Bremen. Wieder war ein ein Drittligist, gegen den es nicht so recht funktionieren wollte. Gegen RB Leipzig musste man sich mit 1:2 geschlagen geben. Robin Dutt appellierte erneut an die Geduld. Die Ergebnisse seien "nicht beunruhigend", meinte Aaron Hunt und Angst habe man auch keine, unterstrich Niclas Füllkrug.

Es war warm, sehr warm. Die Sonne brannte auf die Tribüne, die Luft kochte förmlich. Da bewegten sich auch die Beine der Werderaner nicht so schnell. RB Leipzig agierte "spritziger", wie Robin Dutt nach dem Spiel zugeben musste. Sein Mittelfeldspieler Aaron Hunt brachte es auf den Punkt: "Man konnte heute auch sehen, dass der eine oder andere wegen des Trainingslagers mit sich zu kämpfen hatte."

Felix Kroos im Zweikampf mit Daniel Frahn von RB Leipzig
"Haben noch ganz viel Arbeit vor uns"

Nicht nur bei den körperlichen Fähigkeiten sei Leipzig weiter, sondern auch in der "Kompaktheit gegen den Ball", meinte Dutt: "Wir haben noch viele, viele Schritte zu gehen. Wir haben dem Gegner viel zu viele Räume gelassen, unser Umschaltspiel funktioniert noch nicht. Wir haben noch ganz, ganz viel Arbeit vor uns."

Am Spielsystem zweifelt weder Trainer noch Niclas Füllkrug. "Wir kriegen ein komplett neues System aufgedrückt. Das ist nicht von heute auf morgen antrainiert. Das ist ein Prozess, der über das ganze Jahr über laufen wird", prophezeite der Stürmer. Und sein Trainer ergänzte: "Das Einstudieren dauert, wir haben nicht gesagt, dass nach zwei Wochen körperlich topfitte und taktisch super geschulte Spieler auf dem Feld stehen werden."                                                           

"Wenn es losgeht ist alles auf Null"

Auch wenn es die vierte Niederlage in Serie ist, sind die Ergebnisse "nicht beunruhigend", denn "wenn es losgeht, ist alles auf Null", ist sich Hunt sicher und Füllkrug ergänzte mit Blick auf das Pokalspiel gegen Drittligist Saarbrücken: "Wir haben noch viel zu arbeiten. Wir versuchen es so schnell wie möglich, dass wir am Saisonstart etwas Besseres abliefern." Dennoch sei nach der Niederlagenserie keine Angst im Spiel: "Wir spielen nicht aus Angst Fußball, sondern weil wir Spaß dran haben und gewinnen wollen."

Folge Fabian Biastoch auf

EURE MEINUNG: Wie geht es mit Werder Bremen weiter?

Umfrage des Tages

Welcher Torhüter war in der abgelaufenen Saison der Beste?

Dazugehörig