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Auch gegen West Ham United enttäuscht der Hamburger SV. Vor allem in der ersten Halbzeit leistet sich die Abwehr einige Aussetzer.

Flensburg. Der Hamburger SV hat die dritte Testspielniederlage binnen vier Tagen kassiert. Nach den Pleiten beim Telekom Cup gegen den FC Bayern München (0:4) und Borussia Dortmund (0:1) unterlagen die Hanseaten am Dienstag vor 5700 Zuschauern in Flensburg auch West Ham United.

Top-Elf mit einigen Fehlern

Thorsten Fink brachte bis auf den immer noch angeschlagenen Rene Adler seine potenziell erste Elf, doch die ließ spielerische Glanzpunkte vermissen. Vor allem in der ersten Halbzeit offenbarte die Hamburger Hintermannschaft einige Lücken. So fiel das 0:1 nach einer Ecke, die Alou Diarra ungehindert einnicken konnte. Das 0:2 war wie eine Kopie des ersten Treffers, diesmal durfte sich jedoch James Tomkins als Torschütze freuen.

Jaroslav Drobny war es in der Folge zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel. Auf der anderen Seite verpufften die wenigen guten HSV-Angriffe, ehe Heiko Westermann nach Ecke von Rafael van der Vaart überraschend das 1:2 gelang. Typisch für die Hamburger an diesem Abend jedoch, dass die Freude darüber nur zwei Minuten währte. Nach einem Foul des oftmals überforderten Dennis Diekmeier am überragenden Matthew Jarvis verwandelte Ravel Morrison den fälligen Elfmeter zum 3:1.

Zweite Halbzeit mit B-Team

In der zweiten Halbzeit schickte Fink seine B-Mannschaft aufs Feld, aus der sich jedoch keiner empfehlen konnte. Lediglich Hakan Calhanoglu fiel mit einem Pfostentreffer positiv auf. Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen West Ham, bei denen auch der Ex-Hamburger Guy Demel mitwirkte, könnten die Zeiten für den HSV schon vor Saisonbeginn langsam unruhiger werden.

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