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Der 23-Jährige gehörte bei Werder zu den wenigen Gewinnern der Vorbereitung. Der Türke selbst sieht vor allem zwei Gründe für den Aufschwung.

Bremen. Mittelfeldspieler Mehmet Ekici gehörte bei Werder Bremen zu den wenigen Lichtblicken in der Saisonvorbereitung. Von Trainer Robin Dutt auf die Sechs zurückbeordert, harmonierte der türkische Nationalspieler zuletzt im Zusammenspiel mit Neuzugang Cedric Makiadi.

"Ich fühle mich viel freier und selbstbewusster. Weil ich verletzungsfrei bin und die Stimmung im Team gut ist. Es macht momentan einfach großen Spaß", sagte Ekici der Kreiszeitung Syke.

Ein Faktor für den Aufschwung des Bremer Fünf-Millionen-Transfers aus dem Sommer 2011 ist offenbar der Trainerwechsel von Thomas Schaaf zu Robin Dutt, wie Ekici selbst andeutete: "Der neue Trainer vermittelt Spielfreude und verströmt eine positive Energie."

Rückkehr auf die Sechs

Unter Dutt findet sich Ekici, der in seinen ersten beiden Jahren in Bremen meist im zentralen offensiven Mittelfeld aufgeboten wurde, in einer altbekannten Rolle wieder: "Von der F-Jugend bis zu den Profis habe ich auf der Sechser-Position gespielt", sagte Ekici.

Mit Neuzugang Cedric Makiadi hat der Techniker in den meisten Testspielen die Bremer Doppelsechs gebildet. In dieser Kombination fühlt sich der 23-Jährige bislang auch am wohlsten: "Es klappt ganz gut mit Cedric. Er ist ein erfahrener Mann, hat einen sehr guten Spielaufbau", lobte der Deutsch-Türke.

Ekici wechselte im Juli 2011 vom 1. FC Nürnberg nach Bremen. Auch aufgrund zahlreicher Verletzungen kam der Techniker für Werder bislang lediglich auf 30 Bundesligaeinsätze, in denen er drei Tore erzielte. Der Vertrag des neunmaligen türkischen Nationalspielers in Bremen läuft noch bis 2015.

EURE MEINUNG: Kann sich Mehmet Ekici in Bremen unter Dutt durchsetzen?

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